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Der Blog rund um die UMaAG
25. Mai 2016

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Warnminute von Beschäftigten und Unternehmen der Windbranche

Umwelt Management AG beteiligt sich an bundesweiter Protestaktion gegen das Ausbremsen der Energiewende: Warnminute 5 vor 12.

 

Cuxhaven, 25.5.2016 – Heute protestierten rund 30 Beschäftigte der Umwelt Management AG (UMaAG) im Rahmen der Aktion ‚Warnminute 5 vor 12 – Energiewende retten‘ vor den beiden Unternehmensstandorten in Cuxhaven und Oldenburg gegen das geplante massive Ausbremsen der Windenergie durch die Bundesregierung.

 

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist mit einer einzigartigen Erfolgsgeschichte verbunden. Der verlässliche Rahmen half, enorme Kostensenkungspotenziale zu erschließen. Wind an Land kann deshalb heute weltweit mit neuen Kohle- oder Gaskraftwerken konkurrieren. Für den Offshore-Sektor deutet sich eine ähnlich positive Entwicklung an. Zudem ist eine international wettbewerbsfähige Industrie mit 150.000 Beschäftigten entstanden, die weltweit den technologischen Maßstab setzt. An der Küste hat die Windbranche geholfen, wichtige industrielle Kerne zu sichern. Die Zulieferer sichern in ganz Deutschland Arbeitsplätze im Maschinenbau und der Elektroindustrie.

 

Voraussetzung für eine Fortsetzung dieser erfolgreichen Entwicklung ist ein stabil dynamischer Heimatmarkt. Die Bundesregierung will nun jedoch die Dynamik der Energiewende ausbremsen und den Zubau der Windenergie massiv beschränken. Dies ist ein völlig falsches Signal. Darauf haben heute Tausende Beschäftigte und Unternehmen der Windbranche aufmerksam gemacht und beteiligten sich deutschlandweit an einer Warnminute, die mit Fotos festgehalten wurden.

 

Mit der Aktion unterstützen Unternehmen die Position der Bundesländer, die sich über alle Parteigrenzen für einen stabilen Ausbau der Windenergie stark machen (Bundesrat 27.11.2015 und Wismarer Appell 25.01.2016). Auf der Ministerpräsidentenkonferenz am 31. Mai 2016 wird erneut versucht, eine Einigung zu diesem Thema zwischen Bund und Ländern zu erzielen.

 

„Statt Hartz IV für alte Braunkohlekraftwerke und Biotopschutz für staubige Tagebaue brauchen wir eine echte Bekenntnis zur Energiewende und einen Ausbau von mindestens 2.500 Megawatt Wind an Land pro Jahr. Dafür haben wir heute protestiert.“ erklärt Uwe Leonhardt, Vorstand der Umwelt Management AG (UMaAG) in Cuxhaven.

 

Medienkontakt:

Frau Christine Breeze

chb.umaag@umwelt-management.de

Tel: 04722 9109 172

 

25. Mai 2016

Zusammen mit vielen Betrieben, die bundesweit für die Energiewende kämpfen, haben auch wir, die Umwelt Management AG, bei der Warnminute „ 5 vor 12“, mit einer symbolischen Betriebsschließung ein Zeichen gegen das geplante Ausbremsen der Energiewende durch die Bundesregierung gesetzt!

Es ist 5 vor 12, lasst uns gemeinsam die Energiewende retten!

 

WarnminuteUMaAG Cuxhaven

UMaAGOldenburg

29. April 2016

Nach dem Klimagipfel in Paris Ende 2015 ist allen bewusst, dass der Klima- wandel erhebliche Risiken mit sich bringt. Er lässt sich aber durch den Ein- satz von regenerativer Energie verlangsamen und teilweise stoppen, und daher ist Windenergie immer im Kontext von Umweltschutz zu sehen.

Gerade  Norddeutschland  ist  mit attraktiven Standortvorteilen  gesegnet, die langfristig zu geringeren Energiepreisen für den Verbraucher führen  werden:  wenn  durch  kluge Vernetzung  und Speichertechnologien die Schwächen der fluktuieren- den Energien ausgeglichen werden können. In diesen Schwächen liegen hervorragende Chancen gerade für den Norden, um in Sachen Zukunftstechnologien die Nase vorn zu haben. Welche spannenden Aufgaben und hochinteressanten  Arbeitsplätze  in Zukunft hier entstehen können, zeigen Beispiele wie Druckluftspeicher, die die Speicherung von überschüssiger Energie ermöglichen, oder die Initiative ‚NEW  4.0‘.New 4.0

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9. Februar 2016

Ein Kommentar von Uwe Leonhardt zur Initiative der Kreislandvolkverbände Land Hadeln und Wesermünde

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Die aktuelle Initiative der Institutionen und Unternehmen des vor- und nachgelagerten Bereiches der Landwirtschaft mit den Kreislandvolkverbänden Land Hadeln und Wesermünde für ein klares Bekenntnis des Landkreises zur Landwirtschaft im Landkreis Cuxhaven hat uns zu diesem Kommentar angeregt: anscheinend stehen wir nicht allein mit unseren negativen Erfahrungen bei der Zusammenarbeit mit dem Landkreis Cuxhaven.

Die Kreislandvolkverbände bemängeln in ihrer Initiative: „…, dass der Landkreis im Vergleich zu anderen Landkreisen und Regionen bei der Auslegung und Umsetzung von Gesetzen und Spielregeln etwas anders vorgeht.“ Das ist unseres Erachtens noch freundlich formuliert.

Wir möchten hiermit ausdrücklich bekunden, dass wir die Sorgen und Bedenken des Niedersächsischen Landvolk Kreisverband Wesermünde e.V. und Landvolk Niedersachsen Kreisbauernverbands Land Hadeln e.V. zu 100% nachvollziehen können. Die schwierige Lage bei der Zusammenarbeit mit dem Landkreis Cuxhaven hat auch für die Windenergie und den vor- und nachgelagerten Bereichen im Kreis direkte Auswirkungen. Denn die vom Landkreis Cuxhaven sehr individuelle Auslegung und Umsetzung von Gesetzen und Spielregeln, bei der, in unserem Fall, Vergabe von Genehmigungen für die Erschließung und Errichtung von Windparks, führt dazu, dass nicht nur generell die für Gewerbesteuereinnahmen des Landkreises wichtigen Projekte ins Stocken geraten, sondern ganz speziell Zulieferer vertröstet werden müssen, Dienstleister keine verbindlichen Aufträge erhalten und Arbeitsplätze im direkten und indirekten Umfeld gefährdet sind, gerade im Bereich Bau und Handwerk.

Genehmigungsverfahren im Landkreis Cuxhaven

Besondere Genehmigungshindernisse und verlängerte Genehmigungsverfahren im Landkreis Cuxhaven sind leider kein Einzelfall. Selbst bei klaren, für den Betrachter logischen Sachverhalten werden Unterlagen (nach-)gefordert, die fachlich nicht zu begründen sind. Genehmigungen, die in anderen Landkreisen im Schnitt 9 Monate dauern, ziehen sich bis zu 3 Jahre und mehr im Landkreis Cuxhaven hin.

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5. Januar 2016
Uschi Dreiucker pixelio.de

uschi dreiucker / pixelio.de

Der Klimawandel geht uns alle an und wird für zukünftige Generationen viele Probleme und viel Stress bedeuten. Die Extremwetterlagen nehmen weltweit generell zu.

Mit Blick auf unser Gebiet hier in Norddeutschland, gerade auch der Raum um Cuxhaven, wird die Frage des Deichbaus für zukünftige Generationen immer wichtiger.

Wenn wir dann auch noch an die Immobilienbesitzer und Hausbesitzer hier vor Ort denken, wird für die zukünftige Generation die Problematik des Klimawandels viel virulenter. Was ist zu tun, besonders hier im Kleinen, wenn man sich schon auf großer Bühne in Paris nicht wirklich einigen kann und auch nur mit viel Druck gerade mal eine Willenserklärung zustande bringt? Wir wollen doch alle, oder etwas nicht – und wenn ja, dann wie?

Klimawandel: raus aus der Kohle, Gas und Öl

Barack Obama will es, Angela Merkel auch: raus aus der Kohle, Gas und Öl, um die Erderwärmung zu stoppen. So muss die Politik im Großen Signale setzen, wie jetzt beim UN Klimagipfel in Paris, damit wir im Kleinen Großes bewirken können. Die kleinen Schritte sind inzwischen überall bekannt und werden auch mehr und mehr umgesetzt: bessere Isolierung und neuere Fenster in Häusern, effizientere Heizungsanlagen bis in Richtung Passivhaus, Verpackung auf Basis wiederverwertbarer Materialien, Förderung und vermehrte Nutzung von Hybridfahrzeugen oder E-Fahrzeugen, Verzehr von Produkten aus der Umgebung und nicht aus fernen Ländern, die weite Transportwege mit viel Energieaufwand hinter sich haben.

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17. März 2015
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uschi dreiucker / pixelio.de

In einer umfassenden Mitteilung zeichnete die Europäische Kommission in Brüssel ein Bild der Energieunion, wie sie zukünftig in den 28 Mitgliedsstaaten der EU Realität sein soll. Ich, Uwe Leonhardt, möchte einen Überblick über die energiepolitische Zukunft Deutschlands und seiner Nachbarn geben.

Markt und Infrastruktur der Energiewirtschaft werden überholt

Um mit den zahlreichen technologischen und wirtschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahre und Jahrzehnte mitzuhalten, sieht die Juncker-Kommission, benannt nach Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, vor, die Produktion und den Handel von Energie umzugestalten. Betont wurde dabei auch, dass sich im Mittelpunkt dieser Umstrukturierung die Bürger und Konsumenten befinden. Mit diesem Gedanken wurde unter Anderem die sogenannte Solidaritätsklausel definiert, die die Energieversorgung eines Landes durch seine Nachbarn gewährleisten und so die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten verringern soll. Des Weiteren sorgt eine Neustrukturierung des internationalen Energiemarktes für mehr Wettbewerb unter Anbietern und somit längerfristig für einen Preisvorteil beim Endverbraucher. Zudem soll auch der Energiehandel, den EU-Nationen mit Drittländern betreiben, transparenter gestaltet werden.

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12. März 2015
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Rudolpho Duba / pixelio.de

Mit der offiziellen Erlaubnis für den Offshore-Windpark „Dogger Bank Creyke Beck“ steht dem größten Windpark-Projekt Großbritanniens und der Welt nichts mehr im Wege. Insgesamt 2.400 Megawatt (MW) grünen Strom soll der Mammut-Bau künftig produzieren. Nach einer knapp vierjährigen Analyse-, Konsultations- und Planungsphase kann das Rekordprojekt auf hoher See bald an den Start gehen.

Welche Ausmaße der Windpark haben soll und welche Auswirkungen das Vorhaben auf die Wirtschaft hat, möchte ich, Uwe Leonhardt, im Verlaufe dieses Artikels besprechen.

Neue Arbeitsplätze durch Erneuerbare Energien

Mit Forewind ist ein Konsortium aus insgesamt vier äquivalenten Partnern an der Realisierung des Windpark-Projekts beteiligt. Neben dem deutschen Energiegiganten RWE gehören außerdem Statkraft, Statoil und Scottish and Southern Energy zu den Beteiligten des Vorhabens. Der britische Secretary of State for Energy and Climate Change (zu Deutsch: Energie- und Klimawandelminister), Edward Davey, genehmigte nun vor kurzem den Bau der Anlage.

Ihm zufolge können mit dem Offshore-Windpark mehrere Hundert Arbeitsplätze im Bereich der Erneuerbaren Energien geschaffen werden und etwa zwei Millionen private Haushalte mit regenerativer Energie versorgt werden. Gerade für die Regionen Humberside und Yorkshire dienen diese Aussichten als unheimliche Antriebskraft.

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10. März 2015
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Enrico Mattivi / pixelio.de

Seit geraumer Zeit wird in Hamburg die Forschung und Entwicklung im Bereich der Erneuerbaren Energien verstärkt angetrieben. Dabei besteht der Fokus auf innovativen Lösungsansätzen. In den nächsten Jahren könnte die Hansestadt vor allem im Bereich der Energiespeicherung und des flexiblen Energieverbrauchs starke Fortschritte machen, so die Ergebnisse einer aktuellen Studie.

Wie die Nordmetropole seine Potenziale laut des Berichts des Büros für Energiewirtschaft und technische Planung (BET) ausschöpfen kann, möchte ich, Uwe Leonhardt, im Weiteren besprechen.

Flexibleres Energiesystem möglich

Dem Aachener BET zufolge kann das Energiesystem Hamburgs deutlich an Flexibilität gewinnen. Die Studie trägt den langen Namen „Status Quo und Potentialanalyse von Speichertechnologien, Energieinfrastrukturen und Lastmanagement für Unternehmen in der Metropolregion Hamburg“. Frank Horch, seines Zeichens parteiunabhängiger Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Hansestadt, bewertet die Ergebnisse sehr positiv.

Demnach zeigt die Untersuchung die Ausbaupotenziale Hamburgs im Bereich der Erneuerbaren Energien klar und deutlich. Durch die aufgezeigten Speichermöglichkeiten und ein kluges sowie vielschichtiges Energiesystem können so sowohl die Hansestadt als auch die Umlandgebiete als Energielieferanten ihre Vorteile ziehen. Für mich, Uwe Leonhardt, sind diese Prognosen als Experte für Erneuerbare Energien äußerst interessant.

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5. März 2015
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luise / pixelio.de

In großen deutschen Städten wie Hamburg oder Berlin ist die Energiewende bereits seit Jahren ein etabliertes Gesprächsthema, politisch wie wirtschaftlich. Ich, Uwe Leonhardt, möchte heute ein Forschungsprojekt vorstellen, das einen Schritt weiter geht. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) richtet seine jüngsten wissenschaftlichen Bemühungen jetzt in Richtung der mittelgroßen Städte und untersucht, ob und wie eine Energiewende „von unten“ gelingen kann.

Metzingen: Mittel- und Musterstadt

Als Beispielstadt haben die Wissenschaftler des DLR Metzingen bestimmt. Grund hierfür sei nicht nur die gute Eignung der baden-württembergischen Stadt als Stellvertreter für ähnlich große Ortschaften, sondern auch eine Reihe an optimalen Voraussetzungen. Zu Letzterem gehört unter Anderem die Bevölkerung von Metzingen, die sich durch viele engagierte, interessierte und aktive Bürger besonders gut für das Projekt eignet. Besonders zuträglich ist auch die Bereitschaft von Stadtverwaltung und Gemeinderat, neue Maßnahmen der Bürgerbeteiligung auszuprobieren.

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3. März 2015
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Erich Westendarp / pixelio.de

Nicht nur in Deutschland freuten sich die Erneuerbaren Energien und insbesondere Windkraft im vergangenen Jahr über einen starken Zuwachs an Popularität und Präsenz. Ich, Uwe Leonhardt, freue mich sehr, heute eine weitere Bilanz des Energiejahres 2014 zu präsentieren und dabei sogar einen weltweiten Rekordbruch zu verkünden.

Global Wind Statistics 2014 erfassen Zubau und Gesamtleistung

Erfasst und aufbereitet wurden die neuen Daten vom Global Wind Energy Council (GWEC). Ziel der Statistik ist es, den weltweiten Einsatz von Windenergie zu überwachen und seine Entwicklung herauszuarbeiten und zu analysieren. Zu den wichtigsten Erkenntnissen der neuen Datenerhebung zählen die Folgenden:

  • Der Neubau von Windkraftanlagen erreicht ein Rekordhoch
  • China ist Spitzenreiter in Zubau und Gesamtleistung
  • Präsenz von Windenergie konzentriert sich auf die zehn stärksten Märkte

Wie viel Windleistung neu installiert wurde, wie hoch die globale Gesamtleistung inzwischen ist und welche Anteile auf welche Länder entfallen, möchte ich nun zusammenfassend erläutern.

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26. Februar 2015
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Uwe Leonhardt

Erst vor kurzem endete die Fachmesse der Energiewirtschaft E-world energy & water, die bereits zum 15. Mal in Essen abgehalten wurde. Während der Messe konnte ein neuer Ausstellerrekord aufgestellt werden, der sich schon vor dem Event angedeutet hatte. Die Fachmesse ist eine alljährlich wichtige Veranstaltung für die Branche, da hier über die neuen Entwicklungen der Energiewirtschaft diskutiert wird.

Was die E-world in diesem Jahr zu bieten hatte, möchte ich, Uwe Leonhardt, in diesem Artikel besprechen.

Neue Bestmarke erreicht – Messe-Chef zufrieden

Die 15. Fachmesse in Essen konnte einen neuen Ausstellerrekord feiern. Die im letzten Jahr aufgestellte Bestmarke konnte in 2015 mit 640 um insgesamt 20 Teilnehmer überboten werden. Dienstleistungen und Produkte der Energiewirtschaft aus 25 Nationen gab es für die etwa 24.000 Besucher aus 80 Ländern zu bestaunen. Dabei wurden sämtliche Themenbereiche der Branche abgedeckt, von Effizienz und Erzeugung über Logistik und Handel bis hin zu Smart Energy sowie Green Tech. So wie es aussieht, werden mehr als 90 Prozent der Aussteller auch im nächsten Jahr wieder an der Fachmesse teilnehmen.

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24. Februar 2015
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uschi dreiucker / pixelio.de

Um der Krise zu entkommen, will sich Vattenfall künftig vermehrt auf Windenergie und andere Erneuerbare Energien konzentrieren. Wie schon 2013, konnte der schwedische Energieriese keine Dividende an den Staat ausschütten. Mit der Neuausrichtung der Strategie findet gleichzeitig ein erheblicher Umbruch für den Großkonzern statt.

Mit beinahe 900 Millionen Euro Verlust nach Steuern muss sich der Energieversorger auf neue Wege begeben. Die Umstrukturierung und die Probleme Vattenfalls möchte ich, Uwe Leonhardt, in diesem Artikel näher behandeln.

Weniger Umsatz als im Vorjahr

Der zu 100 Prozent in schwedischer Hand befindliche Konzern musste im vergangenen Jahr Umsatzeinbußen von etwa vier Prozent hinnehmen. Insgesamt wurden Bruttoeinnahmen von fast 166 Mrd. schwedische Kronen (= 17,6 Mrd. Euro) erzielt, die in 2013 noch 172,3 Mrd. SEK betrugen.

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19. Februar 2015
luise / pixelio.de

luise / pixelio.de

Mit seinem Plan des Haushaltsbudgets für das kommende Jahr hat US-Präsident Barack Obama einen wahren Begeisterungssturm hervorgerufen. 2016 steht dabei ganz im Zeichen des Klimaschutzes und des Ausbaus der regenerativen Energien. Experten zufolge kann diese Nachricht der Branche der erneuerbaren Energien einen kräftigen Schub geben.

Aus welchen Kassen die ca. 7,4 Mrd. USD kommen werden und warum auch Deutschland von dieser Entwicklung profitieren kann, möchte ich, Uwe Leonhardt, im Weiteren erklären.

Forschung und Entwicklung wird begünstigt

Durch den neu gelegten Fokus soll die USA künftig zum Marktführer im Ausbau von Windkraft, Photovoltaik und Co. werden. Zudem sollen somit auch Arbeitsplätze geschaffen und gesichert sowie die Energieversorgung nachhaltig gewährleistet werden.

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17. Februar 2015
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UMaAG

In einem Beitrag zur Energiebilanz 2014 deutete ich, Uwe Leonhardt, vor einigen Wochen bereits an, dass das Jahr 2014 mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein Rekordjahr für den Zubau von Windkraftanlagen in Deutschland sein würde. Jetzt sind die offiziellen Zahlen erhoben und veröffentlicht worden und ich möchte sie meinen Lesern im Folgenden präsentieren.

Zahl der neu errichteten Windkraftanlagen auf Rekordniveau

Tatsächlich erwiesen sich die bisherigen Schätzungen als konservativ. Laut einer Erhebung, die von der Deutsche Windguard durchgeführt und vom Bundesverband Windenergie (BWE) sowie dem VDMA Power System beauftragt wurde, liegt der Nettozubau von Windkraftanlagen im Jahr 2014 weit über den Schätzungen von 3.350 Megawatt. Tatsächlich liegt die neu installierte Windleistung bei 4.386 Megawatt, mehr als 1.000 Megawatt über dem Schätzwert. Erreicht wird dieser neue Rekordwert von 1.766 Windkraftanlagen, die im Jahr 2014 errichtet wurden. Im Vorjahr betrug der Zuwachs an Leistung bloß 2.740 Megawatt. Der immense Zuwachs an neuen Windkraftanlagen liege hauptsächlich an den Nutzflächen, die die Bundesländer als Folge der Katastrophe in Fukushima im März 2011 neu ausgewiesen haben, so Hermann Albers, Präsident des BWE.

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12. Februar 2015
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Erich Westendarp / pixelio.de

Offshore-Windenergie gewinnt in Deutschland immer mehr an Bedeutung. Mittlerweile sind über 1.000 Megawatt Strom über das Meer an das deutsche Stromnetz angeschlossen. Aufgrund des wachsenden Einflusses der Offshore-Branche am deutschen Energiehaushalt, steigt auch die Relevanz als Wirtschaftsfaktor.

Die zunehmenden Beschäftigungszahlen verlangen nach besser ausgebildeten Fachkräften. In diesem Artikel behandele ich, Uwe Leonhardt, das neu entstehende Offshore-Ausbildungsinstitut in Oldenburg mit dem Namen „Convent College“.

Dreistufiges Ausbildungssystem mit vier Berufsgruppen

Mit der Ausbildungsstätte wird ein dreistufiges System eingeführt. Dazu gehören sowohl fachliche als auch rechtliche und weiterführende Qualifikationen. Damit sollen unterschiedliche Aufgabenbereiche möglichst nahtlos abgedeckt werden.

Insgesamt bietet das College der Convent Gesellschaft für Personenvermittlung mbH vier Ausbildungswege und –berufe an. So können sich die künftigen Fachkräfte ab kommenden März zu Servicetechnikern, Spezialisten für Rotorblattreparatur oder im maritimen Korrosionsschutz sowie Installationsmonteuren schulen lassen.

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10. Februar 2015
Wolfgang Resmer / pixelio.de

Wolfgang Resmer / pixelio.de

Nachdem der Umstieg auf umweltfreundliche und erneuerbare Energien hierzulange bereits seit Jahren erfolgreich durchgeführt wird, setzt sich Deutschland jetzt auch weltweit für saubere Energie ein. Ich, Uwe Leonhardt, möchte über ein Programm der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit berichten, das die Stromproduktion in Südafrika revolutionieren soll.

Kohle ist noch immer Standard

Seit die Apartheid in den 90ern beendet wurde, hat sich in Südafrika Einiges geändert. Die Art und Weise, wie der Staat seinen Energiebedarf deckt, gehört jedoch nicht dazu. Noch immer wird der Großteil der erzeugten Elektrizität (90 Prozent) aus umweltschädlicher Kohle gewonnen. Hauptversorger von Südafrika und benachbarten Nationen ist das staatliche Energieunternehmen Eskom, das die stetig wachsende Nachfrage kaum zuverlässig decken kann.

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8. Februar 2015

Ich als Umweltfreund, Uwe Leonhardt, bin natürlich immer an grünen Alternativen zur Energiegewinnung interessiert. Umso mehr freut es mich, dass meine Investition in den Dachs – eine Energiealternative für Wohn- und Gewerbehäuser – sehr erfolgreich umgesetzt und so mit dem „Dachs des Monats“ im Richters-Extrablatt ausgezeichnet wurde.

Dachs des Monats

5. Februar 2015
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Martin Büdenbender / pixelio.de

Wissenschaftler der Technischen Hochschule Mittelhessen haben bereits im vergangenen Jahr eine neue Bauweise für Betontürme konzipiert, die den Arbeits- und Materialaufwand maßgeblich reduziert. In ihrem Folgeprojekt sollen nun neue Ideen für die Struktur der Hybridturm-Fachwerke gefunden werden.

Welche Verbesserungen die neuen Fachwerke bringen und wie diese erreicht werden sollen, möchte ich, Uwe Leonhardt, in diesem Artikel besprechen.

Neuerungen sollen Ressourcen einsparen

Das von Prof. Dr. Jens Minnert (Fachbereich Bauwesen der Fachhochschule Gießen-Friedberg) geleitete Projekt soll das bestehende Betonturm-Modell verfeinern. In Zusammenarbeit mit dem Oberhessischen Spannbetonwerk in Nidda wird deswegen mit zwei unterschiedlichen Strukturen für die Fachwerke experimentiert. Diese sollen besonders ressourcenschonend sein.

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3. Februar 2015
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Andrea Damm / pixelio.de

Während sich andere Unternehmen wie RWE nach und nach aus dem Offshore-Windenergiebereich zurückziehen wollen, baut Siemens seine Flotte von Service-Schiffen aus. So hat der Technologiekonzern kürzlich zwei zusätzliche Service Operation Vessels (SOV) von der Reederei Bernhard Schulte gechartert.

Wo die neuen Service-Schiffe eingesetzt werden sollen und warum Siemens nach eigenen Angaben Pionierarbeit leistet, möchte ich, Uwe Leonhardt, im Weiteren erklären.

Offshore-Windparks sollen Top-Bedingungen haben

Zusammen mit ihren Kooperationspartnern von Windea Offshore und Bernhard Schulte haben die Stellvertreter von Siemens bereits den Vertrag für die SOVs unterzeichnet. Damit beginnt auch bald der Bau der Schiffe in der norwegischen Ulstein Verft. Die SOVs sind für Wartungszwecke im Nordsee-Bereich vorgesehen.

Zur Betriebsaufnahme der Offshore-Windparks Sandbank (2017) und Gemini (2016) werden die Service-Schiffe höchstwahrscheinlich zur Wartung bereit stehen. Auch der Windpark Tysk wird vom Flottenzuwachs profitieren. Das Sandbank-SOV soll auch die Servicearbeiten für die bereits laufende Offshore-Anlange übernehmen.

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29. Januar 2015

Vor fast 10 Jahren wurde der Windpark Kajedeich in Oederquart eingeweiht. Bereits Anfang des Jahres wurden nun drei neue 150 Meter große Windkraftanlagen in Betrieb genommen. Gut 200 Gäste, darunter ich, Uwe Leonhardt, feierten am vergangenen Sonnabend die Einweihung und die neue Akzeptanz in der Bevölkerung. Den Artikel aus dem Tageblatt möchte ich Ihnen natürlich nicht vorenthalten.

Oederquart Leonhardt

28. Januar 2015

Das RROP des Landkreises Cuxhaven wirft viele potentielle Konflikte auf, die wenn man diese Konflikte nicht löst, erhebliche Investitionen verhindern, die auch dem Landkreis, den Gemeinden, den Unternehmen und Landwirten zugutekommen würden. Dabei möchte ich, Uwe Leonhardt, stellvertretend vier Problemkreise aufgreifen, die ohne Not erhebliches Konfliktpotential beinhalten und zu erheblichen Spannungen führen.

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Heinrich Linse / pixelio.de

Zu den vier Punkten gehören:

  • Regelungen zum Repowering
  • Rückbauavale
  • Umfang des Rückbaus/Totalentfernung einschl. Tiefgründung
  • Rotorflächen innerhalb der vorgesehenen Fläche

Regelungen zum Repowering

Wie durch RA Berghaus bestätigt, ist die Notwendigkeit für Bestandsparks und neue Flächen die gleichen Kriterien für Abstände anzulegen nicht gegeben. Bestehende Parks sind hinreichend in ihrem Genehmigungsverfahren durch die Einhaltung der Auflagen des BImSchG beschränkt. Den Konfliktstoff mit den Gemeinden und den Altbetreibern kann man sich bei einer adäquaten Regelung ersparen. Nach Aussage von Herrn RA Berghaus, hat dieser Eingriff in den Bestand die Auswirkung, dass damit auch der Entwurf des RROP´s rechtswidrig ist. Auch die vorgeschlagene Rotorflächenregelung – die Rotorfläche der abgebauten Anlagen darf die Rotorfläche der neuen Anlagen insgesamt nicht überschreiten – ist für die Praxis vollkommen ungeeignet. Welches Ziel soll mit dieser Beschränkung erreicht werden? Die Rotorfläche wächst nämlich exponentiell mit dem Rotorradius an.

Beispiel: Eine alte Anlage mit einem Rotorradius von 20 m hat nach A=πr^2 eine Fläche von 1.256,63 m2. Eine neue Anlage mit einem Rotorradius von 60 m hat eine Fläche von 11.309,73 m2. Man müsste also neun Anlagen abbauen, um eine zu errichten.

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Hier gibt es bereits praxisorientierte Lösungen in Hessen und Nordrhein-Westfalen, die 1.000 € pro lfd. Meter bis zur Nabenhöhe beinhalten, die einfach und rechtssicher zu handhaben sind und sich an der Praxis orientieren. Nach Rücksprache mit dem hessischen Ministerium für Umwelt sowie dem Ministerium für Wirtschaft basiert diese Einschätzung der Kosten auf einer statistischen Auswertung zahlreicher Rückbauten und ist damit validiert. Im Rahmen des Entwurfs des Nds. Windenergieerlasses wird genau diese Formulierung von den beteiligten Ministerien diskutiert.

Auch hier kann man sich mit einer einfachen, praxisgerechten Lösung, die auch Rechtssicherheit bietet, ein erhebliches Konfliktpotential sparen und Konflikte gar nicht entstehen lassen.

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27. Januar 2015
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gabriele planthaber / pixelio.de

In den vergangenen Jahren entwickelten sich die Elbmetropole Hamburg und ihre umliegenden Gebiete zu einem der Brennpunkte der nationalen und internationalen Energiebranche. Warum dies so ist und wie der Blick in die Zukunft aussieht, möchte ich, Uwe Leonhardt, im Folgenden erläutern.

Die Windkraft wohnt in der Hansestadt

Die nördliche Millionenstadt Hamburg ist bereits seit einigen Jahren ein attraktives Pflaster für Unternehmen der Energiebranche, insbesondere Unternehmen, die sich auf Erneuerbare Energien spezialisiert haben. Aktuell haben sowohl namhafte Hersteller von Windkraftanlagen wie Nordex, Senvion und Siemens, als auch Dienstleister wie Dong, E.ON oder RWE ihren operativen Sitz in der Hansestadt. Dazu gesellt sich WindEnergy, die wichtigste Messe der Windkraftbranche, die im Zwei-Jahres-Takt Fachbesucher aus aller Welt einlädt.

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22. Januar 2015
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BettinaF / pixelio.de

Aufgrund des kontinuierlichen Anstiegs des Beitrags der Erneuerbaren Energien an der Stromproduktion und -einspeisung, erhöht sich auch die Komplexität im Stromnetz.
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shalb hat sich jetzt die VolkswagenStiftung dazu entschlossen in diesen Forschungsbereich zu investieren. Die Gelder fließen künftig in das Projekt AMSES der Uni Leibniz in Hannover.

Was mit dieser Forschung bezweckt wird und auf welche Höhe sich die Beteiligung der VW-Stiftung beläuft, möchte ich, Uwe Leonhardt, Ihnen mit diesem Artikel veranschaulichen.

AMSES-Forschung untersucht mechanische Schwungmassen

Die Universität Leibniz versucht mit AMSES herauszufinden, welche Konsequenzen die Abschaltung der Kraftwerke hat, die fossile Brennstoffe zur Stromproduktion benötigen. Die dabei verlorene mechanische Schwungmasse, die derzeit noch äußerst wichtig für die Stabilität der Stromnetze ist, hat in diesem Zusammenhang besonderes Augenmerk.

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20. Januar 2015
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Sebastian Göbel / pixelio.de

Das neue Jahr ist in vollem Gange und es wird weltweit Bilanz gezogen. Nachdem ich in meinen vorherigen Beiträgen bereits über den Status des deutschen Stromexports und dieüberteuerten Gaspreise informierte, möchte ich, Uwe Leonhardt, nun über den globalen Status der Solarenergie berichten.

Globaler Photovoltaik-Markt erreicht neues Rekord-Hoch

Wie der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) schätzt, ist die Nachfrage nach Solarenergie im Laufe des Jahres 2014 um über 10 Prozent gestiegen. Dies entspricht der Neuinstallation von ca. 38.000 Megawatt weltweit, ein neuer Rekord. Das Wachstum, das vor allem den gesunkenen Preisen der Solarstromanlagen geschuldet ist, ist laut BSW-Solar auf den japanischen, chinesischen und US-amerikanischen Märkten am stärksten ausgeprägt.

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15. Januar 2015

Einer Pressemitteilung zufolge wird Siemens in Zukunft vermehrt auf die Entwicklung und Implementierung von Supraleitern setzen. Damit soll das Einsp

Uwe Schlick  / pixelio.de

Uwe Schlick / pixelio.de

eisen von Windkraft und Co. ins Stromnetz noch sicherer werden.

Welche Vorteile die Supraleiter-Technologie mit sich bringt, möchte ich, Uwe Leonhardt, in diesem Artikel besprechen.

Kurzschlüsse können eingegrenzt werden

In Zusammenarbeit mit den Augsburger Stadtwerken wird nun die Installation der Supraleiter im Mittelspannungsnetz von Siemens vorgenommen. Die Kurzschluss-Strombegrenzer sollen künftig Kurzschlüsse verhindern und damit die Stromversorgung nachhaltig sichern.

Diese entstehen häufig, wenn die elektrischen Verteil- und Übertragungsnetze, insbesondere Mittelspannungsnetze, durch eine zu hohe Einspeisung von dezentral erzeugtem Strom überlastet werden. Mit der Installation der Supraleiter soll eine automatische Regulierung und Verringerung der Kurzschlüsse einhergehen. Auch im Falle unvorteilhafter Verhältnisse können die Kunden dann weiterhin mit Strom versorgt werden. Zusätzlich sind die Supraleiter verhältnismäßig schnell wieder einsatzbereit, falls Probleme in den Übertragung- bzw. Verteilungsnetzen auftreten sollten.

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13. Januar 2015

Gemäß einer aktuellen Studie, die im Auftrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen durchgeführt wurde, sind die Preise, die deutsche

Achim Lückemeyer / pixelio.de

Achim Lückemeyer / pixelio.de

Energieverbraucher im vergangenen Jahr für Gas zahlen mussten, stark überteuert. Warum den Kunden Ersparnisse vorenthalten werden, wohin das Geld fließt und warum ein Ende dieses Schwindels nicht absehbar ist, möchte ich, Uwe Leonhardt, im Folgenden darlegen.

Preisentwicklung des Erdgases und Unterschlagung der Ersparnis

Der Großhandelspreis von Erdgas hat im Laufe des kürzlich vorübergegangenen Jahres einen deutlichen Rutsch erfahren. Nach einem Stand von 2,71 Cent/kWh in 2013 fiel der Preis in 2014 zunächst auf 2,29 Cent/kWh und schließlich auf 2,14 Cent/kWh. Insgesamt fiel der Preis um mehr als 20%. Doch deutsche Verbraucher haben diesen Sturz nicht gemerkt. Profitiert haben von dem gesunkenen Preis nur die Gasanbieter, die es versäumt haben, ihre Tarife der wirtschaftlichen Entwicklung anzupassen.

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11. Januar 2015

Die Energieträger der Erneuerbaren Energien haben den ersten Platz im deutschen Strommix

luise / pixelio.de

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ergattert – ein Novum. 2014 haben Wind und Co. ihren Anteil an der Bruttostromerzeugung auf ca. 26 Prozent ausbauen können. Dies vermeldete kürzlich der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Somit konnten die alternativen Energieträger zum ersten Mal fossile Brennstoffe im Energiemix überholen.

Welchen Hintergrund die Top-Platzierung der Erneuerbaren Energien hat und wie Wind und Co. im Einzelnen abgeschnitten haben, möchte ich, Uwe Leonhardt, im Folgenden erklären.

Gute Wetterverhältnisse für regenerative Energien

Dem BDEW zufolge ist der erste Platz im Strommix vor allem am Ausbau der Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen und den vorteilhaften Witterungsbedingungen festzumachen. So konnten Erneuerbare Energien ihren Gesamtbeitrag an der Bruttostromerzeugung um ca. 1,7 Prozent steigern.

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8. Januar 2015
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Rainer Sturm / pixelio.de

Nachdem der deutsche Stromexport im vergangenen September einen Rückgang verzeichnen musste, fällt er im Oktober umso stärker aus. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Menge des ins Ausland verkauften Stroms um 3,6 Prozent. Weitere Daten zur internationalen Stromwirtschaft wurden kürzlich vom Statistischen Bundesamt ausgewertet, veröffentlicht und nun von mir, Uwe Leonhardt, zusammengefasst.

Stromproduktion in Deutschland kann heimischen Bedarf mehr als decken

Zwischen Januar und Oktober 2014 betrug der Stromexportsaldo rund 27,78 Mrd. kWh. Dies ist im Vergleich zur selben Zeitspanne im Vorjahr eine Steigerung von ca. 4 Prozent. In den Jahren zuvor war das Wachstum des Netto-Überschusses jedoch noch stärker. Seit 2011 ist die Menge des überproduzierten Stroms von sechs Mrd. kWh (2011) auf ca. 35 Mrd. (2013) gestiegen. Dies entspricht einer Versechsfachung in nur zwei Jahren.

Exporte gehen rauf, Preise gehen runter

Ein Teil des überschüssigen Stroms wird ins internationale Ausland exportiert. Dieser Teil belief sich im Oktober 2014 auf ca. 6,9 Mrd. kWh. Verglichen mit dem Oktober des Vorjahres ein Anstieg von 6,9 Prozent. Mit dem Wachstum der exportierten Strommenge geht auch ein Rückgang des Exportpreises einher. So nahm man pro verkaufter Kilowattstunde 2013 im Mittel 5,2 Cent ein, 2014 sind es nur noch 4,7 Cent, ein Rückgang von ca. 10%. Eine ähnliche Entwicklung wurde beim Import beobachtet, der dank der deutschen Überproduktion auf ein historisches Tief gefallen ist. Der Wert einer importierten Kilowattstunde fiel innerhalb des letzten Jahres von rund 4,9 Cent auf 4,5 Cent.

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25. Dezember 2014

Der Windturbinenbauer Nordex SE ist weiter auf dem Vormarsch in Deutschland. Die Nachfrage

Martin-Schuler / pixelio.de

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nach den Windkraftanlagen des norddeutschen Unternehmens ist vor allem in der Bundesrepublik enorm angestiegen. So konnte Nordex alleine im letzten Quartal des Jahres eine Auftragslagenerhöhung von knapp 36 Prozent verzeichnen. Das entspricht in etwa 110 Megawatt (MW).

Wie es zu diesem rasanten Wachstum des Windenergieanlagen-Herstellers kommt, möchte ich, Uwe Leonhardt (UMaAG), im Folgenden untersuchen.

Starkes Geschäftsjahr 2014 für Nordex SE

Bernard Schäferbarthold (Nordex-CFO) zufolge, wird das Unternehmen bis Jahresende inländische Projekte mit einer Nennleistung von insgesamt ca. 350 MW mit Windkraftanlagen versorgen. Damit ist das Geschäftsjahr 2014 nochmal um einiges erfolgreicher als das vorige, in dem der gesamte Auftragseingang noch 251 MW betrug. In den Folgejahren soll diese Zahl weiter steigen.

Nordex hat seinen Hauptsitz im mecklenburgischen Rostock an der Ostsee. Das Unternehmen wurde 1985 gegründet, betreibt Büros sowie Tochtergesellschaften in 19 Ländern und unterhält mittlerweile Windkraftanlagen in 34 Ländern mit einer Gesamtnennleistung von mehr als 9.000 MW.

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23. Dezember 2014

Das Jahr 2014 neigt sich dem Ende zu und es ist Zeit, die Entwicklungen im Energiesektor

uschi dreiucker / pixelio.de

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genauer zu betrachten. Eine Bilanz über das Maß und die Quellen des deutschen Stromverbrauchs hat die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen jetzt gezogen und veröffentlicht. Warum das ausklingende Jahr ein weiterer Fortschritt für die Energiewende ist, möchte ich, Uwe Leonhardt (UMaAG), anhand dieser Daten erläutern.

Energieverbrauch in Deutschland erreicht den tiefsten Punkt seit über 20 Jahren

Insgesamt betrug der deutsche Stromverbrauch im Jahr 2014 rund 13.100 Petajoule oder ca. 3,64 Billionen Kilowattstunden. Im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang von 4,8 Prozent. Dies ist laut Angaben der AG Energiebilanzen der geringste Wert seit der Wiedervereinigung im Jahr 1990. Zurückzuführen sei dies auf besonders milde Witterungsumstände. Obwohl der Jahreswechsel noch einige Tage entfernt ist, versichert Uwe Maaßen, Geschäftsführer der AG Energiebilanzen, die Gültigkeit der Angaben und verweist auf die langjährige Erfahrung der Arbeitsgemeinschaft.

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18. Dezember 2014
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Im Dezember diesen Jahres hat Greenpeace damit begonnen Erdgas, das durch einen Elektrolyseprozess mit Wasserstoff angereichert wurde, in das Gasnetz einzuspeisen. Unter dem Tarifnamen „proWindgas“ wird für diesen Prozess hauptsächlich Windkraft genutzt. Damit fungiert das Gasnetz künftig auch als Ökostrom-Speicher.

Da dieses Projekt sehr vielversprechend für die Strombranche und die angestrebte Energiewende ist, möchte ich, Uwe Leonhardt (UMaAG), Ihnen etwas mehr über „proWindgas“ von Greenpeace Energy erzählen.

Wasserstoff im Erdgas: Prenzlauer Hybridkraftwerk als Vorreiter

Seit dem 12. Dezember wird in das Methangas auch ein Teil Wasserstoff gemischt. Den Start macht das Prenzlauer Hybridkraftwerk von Enertrag in Brandenburg. Von dort aus wird Wasserstoff in das Gasnetz eingespeist.

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16. Dezember 2014

Die Ergebnisse, die seit Jahren von internationalen Forschern erzielt werden, sind der Beweis

neurolle Rolf / pixelio.de

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dafür, dass das Potential für Weiterentwicklung im Bereich der Erneuerbaren Energien noch lange nicht ausgeschöpft ist. Ein neuer Lehrstuhl, der an der Uni Rostock eingerichtet wurde, treibt die Forschung weiter voran. Wer dahinter steht und welchen Nutzen dies im Einzelnen hat, möchte ich, Uwe Leonhardt (UMaAG), im Folgenden erläutern:

Windanlagenhersteller Nordex investiert in Forschung

Die Firma Nordex hat sich dank der Fertigung, Errichtung und Wartung von Windkraftanlagen zu einer festen Größe in der internationalen Energiebranche entwickelt. Seit dem 1. Januar 2014 hat Nordex darüber hinaus einen großen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Forschung gemacht. Durch eine Stiftungsprofessur an der Universität in Rostock, wo sich auch der Hauptsitz der Firma befindet, soll sichergestellt werden, dass die Energiewende auch in Zukunft mit frischen Ideen und neuen Konzepten versorgt wird.

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11. Dezember 2014
Heinrich Linse / pixelio.de

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Während viele Gemeinden über Geldprobleme klagen, sieht die Bilanz der Gemeinde Wintersheim im Rheinland für das vergangene Jahr überaus rosig aus – dank der Windkraftanlagen. Trotz einiger Investitionen hat sich der Gesamtetat nämlich verbessert. Der angepeilte Überschuss im Ergebnishaushalt konnte im Endeffekt mehr als verdreifacht werden und betrug im Jahre 2013 etwa 162.000 Euro.

Wie Windkraftanlagen zum Geldsegen für Wintersheim werden konnten und welche Möglichkeiten sich dadurch bieten, möchte ich, Uwe Leonhardt (UMaAG), im Weiteren darlegen.

Finanzhaushalt und Rücklagen durch Windenergie stark erhöht

Neben dem um ca. 100.000 Euro höheren Plus im Finanzhaushalt, konnte die Gemeinde zudem sämtliche Kassenkredite begleichen und Rücklagen von ungefähr 110.000 Euro ansammeln.

Der entscheidende Faktor für die gute Bilanz sind die hohen Auszahlungen der Windturbinen-Betreiber. Auch deshalb wurden sowohl der Bürgermeister als auch der Ortsbürgermeister und deren Vertreter einstimmig vom Gemeinderat entlastet. Die Devise für Wintersheim lautet deswegen jetzt „mehr investieren“.

Windkraftgelder führen wecken die Investitionslust

Die finanziellen Erfolge durch die Windenergie sind jetzt auch der Grund dafür, weshalb der Weinort unter der Führung des Ortsbürgermeisters Markus Keller mehr Geld in die Infrastruktur und die Verschönerung des Ortes stecken möchte. Beispielsweise soll der Wasserturm modernisiert werden. So sollen Touristen künftig das Wahrzeichen Wintersheims begehen und den Ausblick von der Anlage genießen können.

Mit den Zahlungen der Windkraftanlagen-Betreiber sowie der Leader-Förderung der EU soll dieses Projekt in nicht allzu langer Zeit in Angriff genommen werden. Andere Investitionsmöglichkeiten werden zudem derzeit eruiert.

Wintersheim als gutes Beispiel für die Windkraft

Die Gemeinde Wintersheim zeigt, wie vor allem ländliche Regionen finanziell von Erneuerbaren Energien profitieren können. Gerade für die Energiewende und den Klimaschutz ist eine derartige Entwicklung nur von Vorteil.

Für mich, Uwe Leonhardt (UMaAG), ist Wintersheim deshalb ein Beispiel für die gesamte Windkraftbranche. Denn nur durch gezielte Investitionen und daraus resultierende Gewinne für Unternehmen, Gemeinden und Privathaushalte lässt sich die Energiewende auch in die Tat umsetzen.

Quelle: http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/oppenheim/vg-rhein-selz/wintersheim/wintersheim-hat-dank-windkraftanlagen-mehr-geld-in-der-kasse_14830540.htm

9. Dezember 2014

Ein gewaltiger Ruck ging in den vergangenen Tagen durch die Ränge der Energiebranche. Seit

Heinrich Linse / pixelio.de

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der Riesenkonzern E.ON seine Pläne zu einer Aufspaltung des Unternehmens verkündete, regt die Entscheidung Diskussionen über das Pro und Kontra der Neustrukturierung an. Um meinen Lesern einen Überblick über die Ursachen und Konsequenzen der Aufspaltung zu geben, möchte ich, Uwe Leonhardt (UMaAG), die Ereignisse und Reaktionen der letzten Tage zusammenfassen.

Neuerfindung im Angesicht der Energiewende

Als Reaktion auf die stetig fortschreitende und an Relevanz und Zugkraft wachsende Energiewende beschloss der Vorstand des Energieriesen E.ON, vertreten durch Vorstandsvorsitzenden Johannes Teyssen, jetzt eine umfassende Neustrukturierung des Konzerns. Im Hauptfokus von E.ON sollen künftig Erneuerbare Energien, Stromnetze und damit verbundene, neue Dienstleistungen bilden. Um die Bereiche Atomkraft, Kohlekraft und die übrigen konventionellen Stromerzeuger soll sich eine neue Gesellschaft kümmern.

Gespaltene Reaktion der Umweltschützer

Die radikale Entscheidung des Konzernvorstandes stieß von Experten aus Politik und Wirtschaft auf gemischte Reaktionen. SPD-Vorsitzender und Wirtschafts- sowie Energieminister Sigmar Gabriel begrüßt vor allem die neuen Chancen, die eine gründliche Umstrukturierung mit sich bringen kann. Bei Dr. Felix Matthes, seines Zeichens Energieexperte des Ökoinstituts, findet die Spaltung ebenfalls Zuspruch. Der Einstieg von E.ON in Erneuerbare Energien würde vor allem den Wettbewerb forcieren und beleben, so Dr. Matthes. Auf Kritik stößt der geplante Umbruch bei Bärbel Höhn, Grünen-Politikerin und Vorsitzende des Bundestagsumweltausschusses. Sie befürchtet, dass die Ausgliederung der konventionellen Stromerzeuger in erster Linie ein Plan sei, um eine Bad Bank für die sieben Atomkraftwerke des Energiekonzerns zu schaffen.

Mit Kraft und Fokus in Richtung Zukunft

Die Neuorientierung E.ONs mag auf gespaltene Reaktionen treffen. Das erste wirtschaftliche Feedback ist allerdings mehr als deutlich. Am Montag, dem Tag der Ankündigung, kletterte die Aktie von E.ON zeitweise um bis zu sechs Prozent. Viel wichtiger als die unmittelbaren Reaktionen ist jedoch das Zeichen, das E.ON mit dieser Entscheidung setzt. Mit der Umfokussierung eines der größten Energiekonzerne Deutschlands auf Erneuerbare Energien wird das erfolgreiche und langfristige Bestehen der Energiewende weiter bestärkt. Eine Entwicklung, die mich, Uwe Leonhardt (UMaAG) sehr zuversichtlich stimmt.

Quelle: http://www.fr-online.de/energie/eon-vor-umbau-eon-spaltet-umweltschuetzer,1473634,29213938.html

8. Dezember 2014

Bereits seit 2012 wird an den sogenannten EnerKítes gearbeitet. Inzwischen hat das Konzept

w.r. wagner / pixelio.de

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einige Proben und Testläufe bestanden und die potentielle Markteinführung rückt immer näher. Ich, Uwe Leonhardt (UMaAG), möchte Ihnen eines der Projekte vorstellen, das die Windkraft und somit die gesamte Energiewende in Zukunft verstärken wird.

Was EnerKíte ist und wie es funktioniert

Wie der Name („kite“ – engl. für „Flugdrachen“) bereits verrät, ernten die Anlagen Energie mit Hilfe eines Drachens, der am Boden verankert ist und in der Luft weht. Im Arbeitszyklus des EnerKíte, der aus zwei Phasen besteht, befindet sich der Drachen abwechselnd in der Luft und in Ausgangshöhe. Erzeugt wird die Energie am Boden, wo eine Generatorwinde von der Windkraft angetrieben wird.

Die Vorteile der neuen Technologie

Durch sein flexibles Einsatzgebiet und sein kompaktes Design eignet sich der Energiedrachen vor allem als Ergänzung und Verstärkung der bereits etablierten Windkraftanlagen. Laut einer Meldung der Presseagentur ECO-News beträgt die weltweite Fläche, auf der herkömmliche Windräder konkurrenzfähig betrieben werden kann, bloße zwei Prozent. Der EnerKíte hingegen kann laut ECO-News auf bis zu 80% der Fläche eingesetzt werden und dabei Strom für 7-12 Cent/kWh produzieren. Für die Kritikpunkte, auf die Windparks vor allem in der Öffentlichkeit stoßen, hat das Konzept ebenfalls eine Antwort. In den Testläufen stellte sich heraus, dass bei EnerKítes nicht nur Betrieb und Wartung der Anlagen, sondern auch bürokratischer Aufwand simpler ausfiel, als bei der Alternative.

Welchen Effekt können die Drachen auf die Energiewende haben?

Versprochen wird günstiger, konstanter und grüner Strom, der wirtschaftlicher sei als die Varianten Diesel und Photovoltaik. Eine langfristige Schätzung sieht vor, dass EnerKítes in der Zukunft Strom schon für 4 Cent/kWh bereitstellen können. Derzeit ist eine etappenweise Markteinführung für das Jahr 2017 geplant. Es wird sich also bald herausstellen, inwiefern sich die sehr optimistische Prognose in die Realität umsetzen lässt. Abseits der Prognosen und Schätzungen freut es mich, Uwe Leonhardt (UMaAG), jedoch immer wieder, den Ideenreichtum zu sehen, mit dem in Deutschland für die Energiewende geforscht wird.

Quelle: http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?a_no=29299

4. Dezember 2014
Heinrich Linse / pixelio.de

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Es gibt zahlreiche Faktoren, die unsere Umwelt für uns nachteilig verändern und die durch uns verursacht sind. Heute will ich, Uwe Leonhardt, vier davon aufgreifen und zeigen wie wir hier erfolgreich tätig werden können.

1. Der Klimawandel durch CO2

Festzuhalten ist, dass das 2 °C-Ziel des Weltklimarates derzeit kaum noch zu erreichen ist und wir heute schon konstatieren können, dass es durch den Klimawandel einen erheblichen Einfluss auf die Umwelt gibt. Aufgrund der zunehmenden Temperaturen werden zahlreiche Faktoren, die die einheimischen Arten stark beeinflussen, entscheidend verändert.

Invasiv dringen Arten in unser heimisches Ökosystem ein und verdrängen zunehmend die hier ansässigen. Dies gilt z. B. für die Miesmuschel, der immer stärkere Konkurrenz von der Auster gemacht wird. Gleichzeitig ändern sich auch anthropogene Faktoren, wie die Landwirtschaft. Die früher beginnende Wachstumsperiode sowie die frühere Reife der Feldfrüchte führen dazu, dass eine zusätzliche Mahd gerade für die Wiesenbrüter zum Problem wird.

Die Wiesen werden häufiger und früher bewirtschaftet, sodass beispielsweise die Feldlerche oder der Kiebitz zeitig immer stärker unter Druck geraten. Für diese Arten wird es immer schwieriger, ihren Nachwuchs in dieser kurzen Zeit groß zu bekommen. Um den Klimawandel kurzfristig zu drosseln, muss neben der Neustrukturierung des CO2-Zertifikatshandels, um so die Verringerung des Ausstoßes von CO2 zu fördern, auch aktiv ein Umstieg auf ein CO2 armes Energiesystem mit Erneuerbaren Energien gesetzt werden.

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3. Dezember 2014
Frank Gronendahl / pixelio.de

Frank Gronendahl / pixelio.de

Obwohl das Abschalten von Kohlekraftwerken jeden glücklich machen würde, traut sich keiner eben dies zu tun. Die Stromkonzerne lassen sich stattdessen Zeit – ein Nachteil für die Verbraucher, das Klima und auch die Konzerne selbst.

Ich, Uwe Leonhardt (UMaAG), möchte Ihnen eine Studie zu diesem Thema vorstellen. Die vom Deutschen Institut für Wirtschaftsförderung gefundenen Ergebnisse zeigen, dass sich die Stromriesen bizarr verhalten.

Milliardengewinne möglich

Wie das DIW herausgefunden hat, würden der Strombranche Gewinne in Milliardenhöhe winken, sollte ein Teil der Kohlekraftwerke vom Netz genommen werden.

Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit der European Climate Foundation und der Böll-Stiftung finanziert und durchgeführt. Das Ziel der Untersuchung war hierbei die Messung des Effekts bei einer Stilllegung mehrerer Stein- und Braunkohlekraftwerke mit unterschiedlichen Leistungskapazitäten (drei bzw. sechs Gigawatt). Dazu gehören diejenigen deutschen Kraftwerke, die ein hohes Alter aufweisen, das Klima am stärksten belasten sowie durch hohe Ineffizienz auffallen.

Hohe CO2-Einsparungen möglich – Chaos auf dem Strommarkt

Die Studie ergibt, dass neben den Milliardengewinnen auch die CO2-Emissionen um ungefähr 23 Millionen Tonnen reduziert werden könnten. Das würde das Einsparungsziel von 40% bis 2020 deutlich realistischer machen.

Zurzeit erscheint die gesetzte Marke hingegen als unerfüllbar. Auch die Versorgung würde durch die Stilllegung der Kohlekraftwerke nicht gefährdet werden, der bisherigen Tendenz zufolge steigt die deutsche Exportquote eher.

Aktuell ist das Chaos auf dem deutschen Strommarkt jedoch gravierend. Das Überangebot an grünem Strom und Zertifikaten zieht niedrige Börsenpreise bzw. Kosten für CO2-Verschmutzung nach sich. In der Folge rentiert es sich für die Energiekonzerne nicht in den Klimaschutz zu investieren. So wird weiterhin auf die günstigen Kohlekraftwerke gebaut, anstatt auf kostspielige Gaskraftwerke.

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1. Dezember 2014

Der Suchmaschinen-Gigant Google hat kürzlich einen Deal mit dem niederländischen Energielieferanten Eneco abgeschlossen. Demnach wird das neu geplante Rechenzentrum des

Erich Westendarp  / pixelio.de

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Internetkonzerns mit der Energie des küstennahen Windparks in Delfzijl versorgt.

Wieso Google gerade auf Windkraft setzt und welche Firmen diesem Beispiel folgen, möchte ich, Uwe Leonhardt (UMaAG), auf den Grund gehen.

Windfarm soll 2016 stehen

Laut eines Blogeintrages des Direktors für globale Infrastruktur von Google, Francois Sterin, ist die Fertigstellung des Windparks in Delfzijl 2016 geplant. Dieser wird gegenüber der deutschen Küste liegen und sowohl aus Offshore- als auch Onshore-Windturbinen bestehen. Die insgesamt 19 Windräder werden dann ungefähr 62 MW Windenergie jährlich produzieren. Für das eineinhalb Jahre dauernde Bauprojekt sollen zudem 80 Männer und Frauen beschäftigt werden.

Windpark bleibt Google-exklusiv

Den Vertragsmodalitäten zufolge sichert Eneco dem Internetkonzern die gesamte Kapazität der Windfarm für zehn Jahre zu. Damit wird das neue Rechenzentrum sofort und ausschließlich mit Erneuerbaren Energien versorgt.

Das mit 600 Millionen US-Dollar dotierte Bauprojekt von Google im niederländischen Eemshaven soll im Frühjahr 2017 online gehen. Dafür werden ca. 150 weitere Stellen durch das Rechenzentrum geschaffen. Der Ort der Anlage ist mit bedacht ausgewählt worden: ein bedeutsames Transatlantikkabel endet in der holländischen Hauptstadt Amsterdam, welche in etwa 200 Kilometer Entfernung des Standorts liegt.

Google pro Erneuerbare Energien

Seit 2010 arbeitet Google kräftig daran sein Windenergieportfolio auszubauen: zwei Verträge mit Windkraftbetreibern in Schweden wurden bereits abgeschlossen. Diese versorgen das Google-Rechenzentrum im finnischen Hamina.

Zuvor hat der Internetriese bereits hohe Investitionen in US-Windparks getätigt. Zum Beispiel wurden 100 Millionen US-Dollar für eine Windfarm in Oregon (2011) angelegt. Außerdem beteiligte sich Google an einem Untersee-Stromkabel an der US-Atlantikküste, das den Strom von Windfarmen transportiert.

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20. November 2014

Züricher Forscher haben sich längere Zeit mit der Wirkung von Luftverwirbelungen und abweichenden Windrichtungen auf die Effizienz der Windkraftanlagen beschäftigt. Die

Heinrich Linse / pixelio.de

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Ergebnisse und Erkenntnisse wurden kürzlich veröffentlicht.

Wie das Forschungsteam vorgegangen ist, welche Ergebnisse die vom Bundesamt für Energie geförderte Studie hervorgebracht hat und welche Schlüsse daraus gezogen werden können, möchte ich, Uwe Leonhardt (UMaAG), nachfolgend diskutieren.

Vom Modell zum Praxistest

Die Forscher des Instituts für Energietechnik der ETH Zürich haben zunächst die Effizienz einer Modell-Windenergieanlage bei unterschiedlichen Umständen untersucht. Dafür wurde die Versuchsanlage differierenden Turbulenzen und Windrichtungen ausgesetzt.

Ihre Ergebnisse nutzten sie dazu eine Computersimulation durchzuführen, um diese auch auf tatsächliche Windstandorte anzuwenden. In einem unabhängigen Praxistest wurden anschließend die Mess- und Wetterdaten eines Jahres vom Juvent-Windpark auf dem Mont Crosin gesammelt. Die Auswertung erfolgte dann unter Einschluss der Zahlen des vorherigen Versuchs.

Die Ergebnisse der Studie

Als Resultat des Forschungsprojekts standen schlussendlich gleich drei interessante Beobachtungen:

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18. November 2014

Trotz starkem Protest durch Verbände und Opposition setzte die CSU ein neues Gesetz durch, das die Entwicklung der Energiewende zumindest in Bayern dämpfen wird. Wie die

Cornelia Menichelli  / pixelio.de

Cornelia Menichelli / pixelio.de

sogenannte 10H-Regelung funktioniert und welchen Einfluss sie auf die Zukunft der Windenergie hat, möchte ich, Uwe Leonhardt (UMaAG) in diesem Beitrag erläutern.

Ein Dialog, der keiner ist

Erst vor wenigen Tagen begann der dreimonatige Energie-Dialog, der vom bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer verordnet wurde. Sein Ziel ist es, Politiker und Mitglieder von Verbänden und Organisationen in eine Diskussion zum Thema Energiewende zu involvieren. Wie Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner verlauten ließ, seien „Deutschland und natürlich Bayern wieder einmal Vorreiter, dieses Mal beim Umbau der Energiestruktur“. Außerdem sei „die Zeit der Basta-Politik“ vorbei und der Dialog ergebnisoffen. In einer Aktion, die besagte Ergebnisoffenheit in Frage stellt, verabschiedete die CSU jetzt die 10H-Regelung.

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16. November 2014

 

Leonhard Dau  / pixelio.de

Leonhard Dau / pixelio.de

Die Koalition aus SPD und Grüne in Oestrich-Winkel ist den Kritikern der Windenergie entgegen gekommen. Sie verzichtet darauf Windräder auf dem Taunuskamm und im südlichen Taunus zu bauen. Noch weiter will die CDU gehen und die Errichtung von Rotoren im Rheingau grundsätzlich verhindern. Der Bürgerentscheid steht nun kurz bevor.

Da das Ergebnis wichtig für den Ausbau der Erneuerbarer Energien im Rheingau sein wird, möchte ich, Uwe Leonhardt (UMaAG), die Hintergründe und Standpunkte sowie die Befürchtungen der Union aufzeigen.

Rheingau-Landschaft laut SPD und Grüne nicht in Gefahr

Nach zwei Bürgerforen hat sich die rot-grüne Koalition dazu entschlossen den kommunalen Wald auf dem Taunuskamm und der Südflanke des Taunus nicht mit Windkraftanlagen zu besetzen.

Ferner hat eine Sichtbarkeitsanalyse ergeben, dass der Rheingau nicht gefährdet wäre. Die insgesamt zwölf zur Bebauung vorgesehenen Standorte werden demnach keinen bleibenden Schaden an der Landschaft verursachen. Das sollte den Verein „Pro Kulturlandschaft Rheingau“ vorerst beschwichtigen, der dahingehend Bedenken bekundet hat. Auch die Bürger sollen durch die geplante Errichtung der Windräder nicht dauerhaft zu Schaden kommen. Zudem sollen Naturschutzgutachten bei der Genehmigung des Bauvorhabens helfen.

CDU gegen Windkraft im Rheingau

Die Koalitionspartner wollen außerdem mit einem Antrag im Stadtparlament versichern, dass die Bebauung der Südseite des Taunus und des Taunuskamms definitiv nicht angedacht ist. Den Wind-Gegnern zum Trotz ist die Produktion von Windstrom laut Klimaschutzkonzept für Oestrich-Winkel unabdinglich, welcher vom Zweckverband Rheingau entwickelt wurde.

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14. November 2014
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Andrea Damm / pixelio.de

Offshore-Windkraft ist neben Bioenergie die Teuerste der Erneuerbaren Energien. Das liegt nicht zuletzt an den hohen Kosten und der komplizierten Installation der maritimen Windkraftanlagen. Eine neue Technologie soll jetzt nicht nur die Umweltlast erleichtern, sondern auch die Geldbörsen der Stromverbraucher. Über diese interessante neue Entwicklung möchte ich, Uwe Leonhardt (UMaAG), Sie informieren.

Offshore-Windparks und ihre kostspielige Installation

Das offene Meer ist in vielerlei Hinsicht eine perfekte Position für Windparks. Fernab von menschlichen Anwohnern ist der Störfaktor für Auge und Ohr nicht vorhanden und Strom kann im Gegensatz zu ländlichen Pendants konstant erzeugt werden. Dem gegenüber stehen die erheblichen Kosten und Mühen, die zur Errichtung von Windrädern im Meer erforderlich sind. Diese sind der Hauptgrund dafür, dass die Offshore-Windkraft noch immer zu den kostspieligsten Alternativen der Energiewende zählt. Eine neue Technologie des französischen Unternehmens Vallourec soll diesen Status Quo ändern.

Neue Technologie schützt Meeresbewohner und treibt Kosten und Preis der Offshore-Windenergie nach unten

Die gängige Installation von Offshore-Windanlagen sieht vor, dass massive Fundamentpfähle mit großem Kraftaufwand und enormer Umweltbelastung bis zu 60 Meter tief in den Meeresboden getrieben werden. Durch eine bessere Verteilung der Traglast gelingt es der von Vallourec entwickelten Methode, die Tiefe der Fundamente auf 20 Meter zu verringern. Dies erlaube erhebliche Einsparungen an Geld und vor allem Last für die Umwelt, so Andreas Denker, Chef der Industrie-Abteilung von Vallourec. Durch die geringeren Kosten bei der Errichtung von Offshore-Windparks werden auch die Verbraucher einen starken Rückgang des Preises bemerken, denn diese Veränderung soll Offshore-Windenergie preislich auf Augenhöhe mit ihrem Land-Äquivalent bringen.

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11. November 2014
Uwe Leonhardt

© Rainer Sturm / pixelio.de

Die ambitionierten Ziele für den Klimaschutz rücken für Deutschland in immer weitere Ferne. Obwohl die BRD bis 2020 die Nummer 1 in Sachen CO2-Einsparungen innerhalb der EU werden soll, ist die Emissions-Quote im nunmehr dritten Jahr nacheinander angestiegen.

Welche Gründe dahinter stecken und welche Maßnahmen nun ergriffen werden müssen, möchte ich, Uwe Leonhardt (UMaAG), Ihnen im Folgenden näher bringen.

Europäische Umweltagentur rügt Deutschland

Erst kürzlich ließ die Europäische Umweltagentur (EUA) offiziell verlauten, dass derzeit gleich zwei politische Zielvorgaben in Deutschland verpasst werden. Diese sind zum einen die bereits erwähnte Reduktion der CO2-Emissionen und zum anderen die Steigerung der Energieeffizienz.

Als einziger Mitgliedsstaat der Europäischen Union weist die Bundesrepublik deutlich negative Tendenzen hinsichtlich dieser Ziele auf.

Kohleverbrennung nimmt trotz steigender Ökostrom-Produktion zu

Der Grund für diesen Trend ist die steigende Inbetriebnahme von Kohlekraftwerken. Das Bizarre daran ist: seit Jahren steigt auch die Produktion von Ökostrom in Deutschland. Derweil werden die effizienten und modernen Gasturbinenkraftwerke nach und nach ausrangiert.

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10. November 2014
Uwe Leonhardt von der umaag und ein Windrad

© luise / pixelio.de

Erst kürzlich berichtete ich über eine in Nordrhein-Westfalen gestartete Initiative, um die Akzeptanz von Windparks bei der Bevölkerung zu erhöhen. Neben groß angelegten Aufklärungskampagnen werden unentwegt neue Technologien erforscht und entwickelt, um die Harmonie zwischen Windparks und Anwohnern zu verbessern. Eine der aktuellsten Maßnahmen möchte ich, Uwe Leonhardt (UMaAG), in diesem Artikel vorstellen.

Störfaktor Blinklicht

Die Liste der Beschwerden ist noch immer lang, wenn es um Windkraftanlagen geht. Neben den angeblichen Einflüssen auf Umwelt, Immobilienwert und Tourismus fühlen sich viele Anwohner vor allem durch die Ästhetik der Anlagen gestört. Ein wichtiger Faktor, wegen dem sich vor allem Kommunen in Brandenburg in ihrer Lebensqualität eingeschränkt sehen, ist das konstante Blinklicht der Anlagen.

Warum blinken Windparks?

Zweck dieser Vorrichtung ist die Flugsicherung. Um Kollisionen mit tief fliegenden Flugzeugen zu vermeiden, müssen alle Windräder mit einer Mindesthöhe von 100 Metern mit einer Lichtanlage ausgestattet sein, die durchgehend ein blinkendes Lichtsignal produziert.

Dieses Licht empfinden Anwohner vor allem während der dunklen Tageszeit als so störend, dass sogar eine Bürgerinitiative mit dem Namen „Rettet Brandenburg“ gegründet wurde, um die Suche nach Alternativen anzutreiben. Dank eines neuen Radarsystems kann diese Suche nun beendet werden.

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4. November 2014
Uwe Leonhardt

Uwe Schlick / pixelio.de

Die Entschädigungszahlungen für Netzbetreiber sind aufgrund einer reduzierten Stromabregelung im vergangenen Jahr zurückgegangen. Dem schleswig-holsteinischen Energiewendeministerium sowie den Netzbetreibern SH Netz und TenneT zufolge sind Netzengpässe die Ursache dafür.

Da sich dieser Trend schon 2012 angedeutet hat, möchte ich, Uwe Leonhardt (UMaAG), aufzeigen, wie es zu dieser Entwicklung gekommen ist und welche Maßnahmen nun zu treffen sind.

Starker Rückgang im Vergleich zu 2011

Obwohl die Stromerzeugung mit Wind, Sonne und Co. immer weiter ansteigt, ist die prognostizierte Abregelung in 2013 im Vergleich zu 2012 von 262 auf 239 Gigawattstunden gesunken. Im Jahre 2011 lag diese Zahl noch bei 308 GWh.

Gleichzeitig haben sich auch die Entschädigungskosten seit 2011 für Netzbetreiber im Zuge der Einspeisekontrolle um 4 Millionen Euro auf nur noch 25 Millionen Euro reduziert.

Netzausbau bislang hinausgezögert

Die reduzierte Abregelung lässt sich vor allem an
• veränderten Winderträgen aufgrund von Wetterschwankungen,
• der zunehmenden Netzverstärkung,
• Maßnahmen des Netzmanagements und
• des Netzausbaus
festmachen.

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29. Oktober 2014

Uwe Leonhardt umaagUm die allgemeine Akzeptanz von Windenergie zu fördern wurde in Nordrhein-Westfalen eine Initiative vorgestellt, die mit den Vorurteilen gegenüber Windkraft aufräumen soll. Da das Thema Windenergie und die Wahrnehmung der Bevölkerung der Umwelt Management AG sehr am Herzen liegen, möchte ich, Uwe Leonhardt (UMaAG) , diese Initiative näher vorstellen.

Die Kritik an der Energiewende

Noch immer trifft das Thema Erneuerbare Energie und ihre Produktion vielerorts auf empfindliche Ohren. Vor allem im Bereich der Windkraft beschweren sich Anwohner über die Ästhetik und den Lärmfaktor der Windparks, einen potentiellen Rückgang ihrer Immobilienwerte oder potentielle Umweltschäden, die durch Erzeugung von Windenergie entstehen.
Neben der Belästigung für Ohr und Auge zeigen sich viele Kommunen skeptisch, was den finanziellen Aspekt der Erneuerbaren Energien angeht. Nicht zuletzt heißt es oft, dass die Kosten der Windenergie ihren Nutzen weit übersteigen.

Akzeptanzinitiative soll die Bürger Nordrhein-Westfalens aufklären

Damit die Anwohner und vor allem die Gegner der Windkraft sich ein möglichst informiertes Urteil bilden können, startete der Landesverband Nordrhein-Westfalen des Bundesverbandes WindEnergie (BWE NRW) in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW und dem Landesverband Erneuerbare Energien (LEE NRW) eine Akzeptanzinitiative. Ziel der Aktion ist es, Windenergie von einem sachlichen, wissenschaftlichen Standpunkt zu beleuchten und so die Akzeptanz der oft kritisierten Energiequelle zu steigern.
Neben der Veranstaltungsreihe „Windenergie in Südwestfalen – Technik, Wertschöpfung und Akzeptanz“ bildet die Publikation „Windenergie im Fokus – Mythen und Wahrheiten“ das Kernstück des Programms. In der Publikation wird sachlich und mit der Unterstützung diverser wissenschaftlicher Quellen auf 17 Vorurteile gegenüber Windkraft eingegangen.

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23. Oktober 2014
Uwe Leonhardt

Frank-Andreas Jütte / pixelio.de

Obwohl die Windbranche derzeit deutlich im Aufschwung ist, hat sich die Situation für die Arbeitnehmerschaft im Produktionssektor nur wenig verbessert. Dies beweist eine Studie der IG Metall Küste, die im Zuge der WindEnergy in Hamburg vorgestellt wurde.

Da mich diese Problematik schon seit längerem beschäftigt, möchte ich, Uwe Leonhardt, die Problemfelder und Herausforderungen der Arbeitssituation in der Windbrache näher durchleuchten.

Stellenabbau in der Windbranche

Laut der Studie haben sechs der insgesamt 13 befragten Unternehmen seit dem letzten Jahr mehr als 1000 Stellen abgebaut. Darüber hinaus könnte ein zusätzlicher Stellenabbau bei drei Unternehmen bald bevorstehen. Wie auch Meinhard Geiken von der IG Metall, sehe ich derzeit nur wenig Fortschritt, obwohl zunächst so etwas wie Aufbrauchstimmung durch die EEG-Reform innerhalb der Branche zu spüren war. Trotz der verbesserten Auftragslage ist die Zahl der Angestellten im Produktionssektor der Windbranche nur marginal gestiegen.

Uwe Leonhardt (UMaAG): Offshore-Potenzial muss verstärkt genutzt werden

Grund dafür ist die momentan noch geringe Bewegung im Bereich Offshore. Wohingegen Onshore-Windkraft seinem Leistungsvermögen immer gerechter wird, kann die Offshore-Windenergie das vorhandene Potenzial derzeit nicht wirklich ausnutzen. Wie auch Herr Geiken, bin ich, Uwe Leonhardt der Meinung, dass der positive Eindruck der WindEnergy jetzt auch in diesen Sektor übertragen werden muss. Dadurch können Kurzarbeit und weiterer Stellenabbau in Zukunft passé sein.

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21. Oktober 2014
UweLeonhardt

Dieter Schütz / pixelio.de

Für erneuerbare Energien wie Windkraft und Solarenergie ist die Speicherung des Stroms von besonderer Bedeutung. Da dies einer der wichtigsten Bestandteile der Energiewende ist, möchte ich, Uwe Leonhardt (UMaAG), die Relevanz der effektiven Energiespeicherung und ihre Technologien erläutern.

Warum sind besonders Erneuerbare Energien auf Stromspeicher angewiesen?

Anders als bei der Energieerzeugung mit fossilen Brennstoffen, die nach Belieben betrieben werden kann, unterliegen Erneuerbare Energien Beschränkungen. Die Produktion von Windkraft ist abhängig von Windstärken und kann bei Windstille Engpässe produzieren. Solarenergie findet ihre Grenzen sowohl im Wetter als auch in der Tageszeit. Mit Solarstrom versorgte Haushalte haben bei bewölktem Himmel und zur Nachtzeit Probleme, ihren Energiebedarf zu decken.
Um der Energiewende langfristigen Erfolg zu bescheren ist es daher sowohl für Konsumenten als auch für mich, Uwe Leonhardt (UMaAG), besonders wichtig, dass der durch Erneuerbare Energiequellen erzeugte Strom effektiv gespeichert werden kann und von den tages- und jahreszeitlichen Beschränkungen befreit wird.

Welche Arten von Stromspeichern gibt es bereits?

Eine Methode, die bereits seit Jahrzehnten erprobt ist, sind Pumpspeicherkraftwerke. Hierbei wird überschüssige Energie genutzt, um Wasser aus einem Tal in einen Stausee zu pumpen. Bei Bedarf wird das Wasser abgelassen und treibt dabei Turbinen an, die Strom erzeugen.
Andere Möglichkeiten der Energiespeicherung sind die Synthese eines Gases, das zum Antrieb von Kraftwerken genutzt werden kann (Stichwort „power-to-gas“) und die Einlagerung von Druckluft, die ähnlich der Pumpspeicherkraftwerke bei Bedarf Turbinen antreiben und so Energie produzieren kann. Bei dieser Methode wird außerdem Wärme erzeugt, die ebenfalls gespeichert werden kann.
Zu den neueren Technologien gehören Lithium-Ionen-Akkus, die in einem kürzlich in Betrieb genommenen Batteriepark in Schwerin zum Einsatz kommen. Nach Angaben des Kommunalversorgers Wemag weist der Park eine Gesamtleistung von 5 Megawatt auf und ersetzt eine 50-Megawatt-Gasturbine. Außerdem arbeitet Wemag an kleineren Lösungen, die privaten Haushalten erlauben sollen, ihre Solarenergie selber zu speichern.

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17. Oktober 2014
Uwe Leonhardt

Andrea Damm / pixelio.de

Im Zuge der WindEnergy hat Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel von der SPD die positive Entwicklung der Windbranche – insbesondere der Offshore-Windkraft – durch die EEG-Reform hervorgehoben.

Was Herr Gabriel damit meint und wie weit die einstige Nischenbranche gekommen ist, möchte ich, Uwe Leonhardt, weiter ausführen. Als Vorstandsvorsitzender der UMaAG ist es mir ein besonderes Anliegen, den Einfluss des reformierten Erneuerbare-Energien-Gesetzes aufzuzeigen.

Planungssicherheit für Offshore-Projekte

Nachdem seit 2012 die Investitionslust für Offshore-Projekte zurückgegangen ist, da die Investoren weder Investitions- noch Rechtssicherheiten hatten, konnte die neu in Kraft getretene EEG-Novelle Klarheit in diesen Bereichen herstellen.

Der Grund für diese Entwicklung ist die besondere Ausgleichsregelung, die Branchenmitgliedern wie der UMaAG mehr Planungssicherheit für Offshore-Projekte gibt. Diese ist an die neuen europäischen Energiebeihilfe- und Umweltleitlinien angepasst.

Investitionswelle im Bereich Offshore

Trotz des reduzierten Ausbauzieles und der zunächst geminderten Zulage für Offshore-Strom, bahnt sich eine Investitionswelle für Offshore-Projekte an. Vattenfall initiierte so schon kurz nach der Verabschiedung der EEG-Reform den Neubau eines Windparks. Diesem Beispiel werden aller Voraussicht nach weitere Branchenmitglieder wie die UMaAG folgen.

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16. Oktober 2014
Uwe Leonhardt

Rainer Sturm / pixelio.de

Um die internationalen Klimaschutz-Verhandlungen anzutreiben, lud UN-Generalsekretär Ban Ki Moon im vergangenen September zum Klimagipfel in New York ein. Die Zusammenkunft von internationalen Staats- und Regierungschefs diente als Vorbereitung für die COP20-Klimakonferenz, die im Dezember 2014 stattfinden wird. Einer der Diskussionspunkte war die Rolle, den Windkraft, Solarkraft und andere Erneuerbare Energien für den weltweiten Klimaschutz spielen. Grundlage ist ein im Auftrag des UN-Generalsekretärs veröffentlichter Bericht mit dem Titel „Better Growth, Better Climate: The New Climate Economy Report“, der sich den aktuellen Entwicklungen der internationalen Klimawirtschaft widmet.

Windkraft, Solarenergie und ihr Effekt auf CO2-Emissionen in Deutschland

Im Rahmen der Veranstaltung wies Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien, auf die positiven Auswirkungen hin, die die Energiewende vor allem in Deutschland hat. 2013 wurden insgesamt 12,3 Prozent der Energieversorgung durch Windkraft, Solarenergie und vergleichbare Quellen produziert. Durch die Einsparung von umweltschädlichen Energieträgern konnte der Ausstoß von Treibhausgasen deutlich verringert werden:

• Strom: Durch Erneuerbare Energien konnten bei der Stromversorgung knapp 108 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente vermieden werden.
• Wärme: Im Wärmesektor wurden dank Windkraft, Solarkraft und anderen erneuerbaren Quellen insgesamt 35 Millionen Tonnen an Treibhausgasen eingespart.
• Verkehr: Durch die Nutzung von Biokraftstoffen wurde der Ausstoß von CO2-Emissionen um circa fünf Millionen Tonnen verringert.

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15. Oktober 2014
Uwe Leonhardt von der UMaAG und eine Offshore-Windkraft

© Erich Westendarp / pixelio.de

Nach mehrmonatiger Pause ist die Offshore-Windkraftanlage „Bard Offshore 1“ vor Borkum wieder in Betrieb. Noch erfreulicher ist das erste funktionierende Umspannwerk vor der Insel Helgoland, das von Siemens entwickelt wurde.
Da sich die Offshore-Windkraft in einer spannenden Phase befindet, möchte ich, Uwe Leonhardt (UMaAG), Ihnen einen Einblick in den momentanen Stand und die Zukunftsaussichten der Offshore-Windkraft in Deutschland bieten.

Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung in der Kritik

Bereits seit Anfang letzten Monats läuft die erste Testphase des Windparks „Meerwind Süd | Ost“ vor der Insel Helgoland (Kreis Pinneberg), in der zunächst 15 von insgesamt 80 Anlagen in Betrieb genommen wurden. Einen großen Anteil dafür trägt die Konverterplattform „HelWin 1“ der Marke Siemens, die in näherer Zukunft die Umwandlung von Wechsel- zu Gleichstrom für bis zu drei Windparks vornehmen soll. Der Gleichstrom wird dann ohne große Verluste via Seekabel ans Festland geliefert.

Nachdem „Bard Offshore 1“ aufgrund eines Schwelbrandes infolge von Spannungsproblemen des „BorWin1“-Umspannwerkes im März abgeschaltet wurde, brach eine kritische Diskussion über die sogenannte HGÜ-Technologie aus. Für Branchenmitglieder wie die UMaAG war dieser Diskurs äußerst besorgniserregend. Im Folgenden haben sich die involvierten Firmen Ocean Breeze, TenneT und ABB zusammen getan, um den Fehlern auf den Grund zu gehen und Lösungsvorschläge zu entwickeln.

Kernfaktor ist die Gleichstromtechnologie

Da die Gleichstromtechnologie der wichtigste Faktor für die Stromumwandlung von Offshore-Windkraft und somit für den Transport an Land ist, war die Sorge bei der UMaAG und anderen Branchenmitgliedern groß, dass die Schwierigkeiten mit Oberschwingungen nicht nur ein Einzelfall bei „BorWin 1“ von ABB war, sondern auch die Anlagen von Siemens über kurz oder lang davon betroffen sind. Laut Planung wird zukünftig der Großteil des Stroms von Nordsee-Windparks mit Siemens-Technologie („HelWin 1“ und „SylWin 1) umgewandelt und an Land transportiert. Dazu gehören:

  • „Meerwind Süd | Ost“ (WindMW)
  • „Butendiek“ (mehrere Investoren)
  • „Dan Tysk“ (Vattenfall)
  • „Amrumbank West“ (E.on) und
  • „Nordsee Ost“ (RWE).

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9. Oktober 2014

Uwe LeonhardtVom 23. bis 28. September 2014 fand in der norddeutschen Elbmetropole erstmals die Messe „WindEnergy Hamburg“ statt.

Während der sechstägigen Veranstaltung in der selbsternannten Hauptstadt der Windkraft wurde sowohl Bilanz gezogen, als auch in die Zukunft geblickt. Politiker und Fachleute, darunter Energieminister Sigmar Gabriel und der amtierende Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz tauschten sich aus und äußerten sich zur momentanen und zukünftigen Lage der Windkraft.

Da die aktuellen Entwicklungen der Windkraft-Industrie für die UMaAG und vor allem für mich, Uwe Leonhardt, von höchstem Interesse sind, möchte ich die Ergebnisse der WindEnergy Hamburg im Folgenden erläutern:

1. Bundeswirtschafs- und Energieminister Sigmar Gabriel über die Rolle der Windkraft in der deutschen Energiewende

Vizekanzler und Energieminister Sigmar Gabriel zeigte sich zuversichtlich, was die deutsche Energiewende und insbesondere die Rolle der Windkraft angeht. Er sieht das große Potential für Windkraft vor allem im Norden des Landes.

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30. September 2014
uwe leonhardt umaag

© Uwe Schlick / pixelio.de

Um den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu steuern, gab es neue Vorschläge aus der Politik in Deutschland ein Quotenmodell einzuführen. Jedoch stellt sich mir, Uwe Leonhardt, die Frage, ist ein Quotenmodell, wie es die Monopolkommission präferiert, ein effektives Werkzeug, die deutsche Energiewirtschaft auf eine nachhaltige und saubere Erzeugung von Strom umzustellen?

Was ist ein Quotenmodell oder das EEG?

Das Quotenmodell sieht vor, dass ein festgeschriebener Anteil, des von den Energieversorgungunternehmen (EVU) verkauften Stroms, aus Erneuerbaren Energien (EE) stammen muss. Hier soll bei einer Quote von 20 % begonnen und 2050 bei 80 % aufgehört werden. So würde jedes Jahr der verpflichtende Anteil der EE am verkauften Strom kontinuierlich steigen. Jeder Erzeuger würde für seinen Strom sogenannte „Grünstromzertifikate“ erhalten und könnte diese frei handeln. Hierbei können die EVUs, nach den bisherigen Vorschlägen aus der Politik, frei am Markt einkaufen. Nach Aussagen des ehemaligen Wirtschaftsministers Rösler sollen „[d]ie Unternehmen […] aber künftig selbst entscheiden dürfen, wo sie welche Energieform einkaufen.“(Interview: DIE WELT online, 10.09.2013) Dies soll zum einen den Ausbau der EE stärker steuern, zum anderen die Preise für Strom senken.

Das EEG ist ein Mindestpreismodell. Ein Stromerzeuger, der seinen Strom ins Netz einspeist, erhält mit dem Beginn der Einspeisung eine festgelegte Vergütung seines Stroms. Diese Vergütung wird ihm über 20 Jahre zugesichert. Hierbei gibt es für die Windenergie noch zusätzlich ein Modell, das nach fünf Jahren eine Beurteilung des Standorts vorsieht und je höher der Ertrag am Standort ist, desto früher fällt die Anlage auf die Grundvergütung. Im Rahmen des EEGs soll den Unternehmen, die die EE ausbauen, eine Planungssicherheit gegeben werden, so dass beim Bau einer EE-Anlage die Finanzierbarkeit über einen langen Zeitraum für Banken und Investoren kalkulierbar und sicher ist.

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8. September 2014
Uwe Leonhardt und ein Windrad

© luise / pixelio.de

Im Bereich der erneuerbaren Energien spielt die Windkraft eine entscheidende Rolle. Dabei ist vor allem die Entwicklung der Technik von Windkraftanlagen interessant.

Als Vorstandsvorsitzender der UMaAG möchte ich, Uwe Leonhardt, Ihnen das Thema Windkraftanlagen etwas näher bringen und Ihnen auch die UMaAG sowie deren Tätigkeitsbereich vorstellen.

In Teil 4 der Serie werde ich mich 1. noch stärker mit der Leistungsentwicklung von der Windkraftanlagen in Deutschland auseinandersetzen und 2. die Qualitätsmaßstäbe der UMaAG-Projekte darlegen.

1. Windkraft in Deutschland: durchschnittliche Nennleistung steigt deutlich

Die in Teil 3 angesprochene positive Entwicklung der Windkraft in Deutschland seit 1990 kann durch die Entwicklung der durchschnittlichen Nennleistungen der Windkraftanlagen über die Jahre verdeutlicht werden. Wohingegen diese im Jahr 1990 noch etwas mehr als 160 Kilowatt betrug, lag sie bereits um die Jahrtausendwende bei über einem Megawatt. Nachdem die 2-Megawatt-Marke 2009 geknackt werden konnte, wurden schließlich 2011 mehr als 2,2 Megawatt gemessen. Dabei haben über 50 Prozent der Windkraftanlagen eine Leistung zwischen 2,1 und 2,9 Megawatt geliefert.

In Zukunft kann man damit rechnen, dass die durchschnittliche Nennleistung aufgrund von relativ neuen Onshore-Anlagen, die zur sogenannten 3-MW-Klasse gezählt werden, und dem vermehrten Einsatz von Offshore-Windkraftanlagen, die größtenteils 3,6 bis 6 Megawatt erzielen, weiter ansteigen wird und die 3-Megawatt-Grenze überschreiten.

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5. September 2014
Uwe Leonhardt und Windmühlen historisch

© H.D.Volz / pixelio.de

Die Windkraft gehört zu den umstrittenen erneuerbaren Energien. Obwohl die technische Entwicklung der Windkraftanlagen ein äußerst interessanter Aspekt dieser Energieform darstellt.

Im Bereich Windenergie bin ich, Uwe Leonhardt, als Gründer der UMaAG seit über 15 Jahren aktiv. Gerade deshalb ist es mir ein Anliegen, Sie mit dem Thema Windkraftanlagen vertraut zu machen und die UMaAG in allen Facetten vorzustellen.

Im Anschluss an die vorherigen Teile, gehe ich nun auf die Entwicklung der Windkraft seit 1990 und die unternehmerischen Grundsätze der UMaAG ein.

1. Windkraft seit 1990

Die Entwicklung der Windkraft ist seit 1990 in Richtung moderner Großturbinen vorangetrieben worden. Gerade Dänemark leistete hier Pionierarbeit und erhöhte den prozentualen Anteil der Windkraft an der gesamten Stromproduktion signifikant. Dies hat auch direkt mit der sukzessiven Vergrößerung des durchschnittlichen Rotordurchmessers zu tun. Bis Ende der 90er Jahre wurden größtenteils Anlagen mit weniger als 50 Metern Rotordurchmesser verwendet. Mittlerweile liegt der durchschnittliche Durchmesser bei über 90 Metern. Gleichzeitig beträgt die mittlere Nabenhöhe ungefähr 113 Meter.

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22. August 2014

Ende August findet die BWE Fachtagung zur EEG Novelle in Berlin statt. Dabei sollen einige wichtige Punkte des veränderten Erneuerbare-Energien-Gesetzes besprochen werden.

Damit Sie sich ein umfassendes Urteil über die Kernpunkte der BWE Fachtagung „Die EEG-Novelle und die Folgen für die Windenergie an Land“ bilden können, in der sich die Dienstleister ein Urteil über die geplanten Neuerungen erlauben werden, möchte ich, Uwe Leonhardt, Ihnen diese als Fachmann im Bereich Windkraft näher erläutern.

Uwe Leonhardt BWE

© CFalk by pixelio

  1. Die Finanzierung der zukünftigen Windenergieprojekte

    Große Bedeutung wird dem Vortrag des Geschäftsleitungsmitglieds der Commerzbank AG, Markus Wessel-Ellermann, beigemessen. Er erörtert die Bedingungen für Finanzierungspläne kommender Projekte im Binnenland und den Küsten. Somit können die sich die Teilnehmer ein Urteil darüber machen, welche zusätzlichen Kosten und Anforderungen die Stromhändler und Betreiber erwarten müssen.

    Neben Wessel-Ellermann wird auch der Leiter Energiepolitik von Clean Energy Sourcing, Daniel Hölder, sprechen und dabei auf neue Direktvermarktungsmethoden für Windstromangebote eingehen. Dabei können sich Teilnehmer ein gutes Urteil über neue Windenergie-Produkte für die Bereiche Industrie, Gewerbe und Haushalt bilden.

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13. August 2014

(Stand 6. Juni 2014)

Uwe Leonhardt und die BWE

Die Regionalplanung stellt für den Ausbau Windenergie an Land einen der wichtigsten Faktoren dar. Die Ausweisung von Vorrangflächen (Konzentrationszonen) ermöglicht den Trägern der Regionalplanung eine gezielte Steuerung des Zubaus neuer Windenergieanlagen (WEA) im Kreisgebiet und gibt den Planern von Windenergieprojekten Planungs- und Rechtssicherheit. Daraus resultiert aber auch eine Verantwortung für einen sinnvollen und zielgerichteten Umgang mit den Werkzeugen der Raumordnung. Einige niedersächsische Landkreise sind in der Vergangenheit ihren diesbezüglichen Aufgaben nicht sorgfältig nachgekommen, so dass einige RROPs nicht den gesetzlichen Ansprüchen genügten und vom OVG Lüneburg für ungültig erklärt wurden. Dies wurde zumeist damit begründet, dass die Unterscheidung zwischen harten und weichen Tabukriterien bei der Ermittlung von Windvorrangflächen nicht fachgerecht erfolgt ist. Harte Kriterien sind Bereiche, in denen aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen die Errichtung von WEA nicht möglich ist. Hier ist eine Abwägung nicht möglich. Bei den weichen Kriterien handelt es sich um Abstände, die der Abwägung und damit der fachlichen und politischen Diskussion zugänglich sind. Diese Unterscheidung ist von größter Wichtigkeit: Die Kommunalpolitik – insbesondere die Kreistagsabgeordneten – müssen sich klarmachen, dass die Entscheidung über die weichen Tabukriterien allein von ihnen getroffen wird und insoweit stets mehrere Lösungen möglich sind, die der Windenergienutzung entweder mehr oder weniger Raum geben.

Der Entwurf des RROP 2014 des Landkreises Cuxhaven enthält überwiegend Hindernisse für den weiteren Ausbau der Windenergie im Landkreis. Diese resultieren z.B. aus Regelungen zum Anlagenrückbau, die nunmehr erfolgte Abstellung von Abständen auf die Rotorspitzen der WEA und vor allem den Ausschluss von aus unserer Sicht sinnvollen Repoweringstandorten.

Rückbau der WEA

Im Entwurf des RROP 2014 wird der vollständige Rückbau der WEA nach Beendigung des Betriebes als Ziel der Raumordnung formuliert. Hierzu wird im Entwurf als Ziel der Raumordnung festgelegt: „Dies schließt ausdrücklich auch den Rückbau von Fundamenten, Kranstellflächen und für die Erschließung der Windenergieanlagen erforderlichen Wegflächen mit ein“(Entwuf Textziffer 04 Satz 2). Die Regelung ist weder erforderlich, noch sinnvoll. Nicht jede Kranstell- und Wegefläche ist zwingend auch eine zusätzliche Bodenversiegelung. Zudem gibt es reihenweise „für die Erschließung der Windenergieanlagen erforderliche Wegeflächen“, die bereits vor der Windenergienutzung und auch während der Windenergienutzung die Zuwegungen zu den angrenzenden landwirtschaftlichen Grundstücken darstellten und vom landwirtschaftlichen Verkehr benutzt werden. Soweit das landwirtschaftliche Wegenetz für die Erschließung von Windparks verbessert worden ist, legen die Landwirte zum Teil größten Wert darauf, dass dieser Zustand auch nach der Windenergienutzung erhalten bleibt.

Der vollständige Rückbau einschließlich des vollständigen Fundamentrückbaus würde zudem über die vom Gesetzgeber getroffene Regelung hinausgehen. Wenn ein Fundament einer WindenergieanWindenergieanlage bis 2 m unterhalb der Erdoberfläche beseitigt worden ist, was die übliche Anforderung darstellt, liegt keine schädliche Bodenversiegelung mehr vor. Fundamentteile, die tiefer als 2 m unterhalb der Erdoberfläche verbleiben, stellen keine Bodenversiegelung dar, sondern wirken wie Gesteinsbrocken. Deshalb kann es auch keinesfalls gewollt sein, dass die in vielen Fällen gerade in den Marschgebieten gerammten bis zu 30 m langen Betonpfähle, auf denen das eigentliche Fundament der jeweiligen Windenergieanlage ruht, mit einem entsprechenden enormen technischen Aufwand und entsprechenden Kosten wieder aus dem Boden geborgen werden sollen. Das würde einen deutlich größeren Eingriff in die Natur verursachen, als sich das Belassen der Pfähle auf die Natur auswirken könnte. Die unter Textziffer 04 vorgesehene Festlegung findet sich in keinem anderen Raumordnungsplan bun-desweit, also auch in keinem anderen RROP in Niedersachsen. Insgesamt fehlt es auch an einer Rechtsgrundlage. Auf die Festlegung sollte daher ersatzlos verzichtet werden.
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11. August 2014

Um den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu steuern, gab es 2013 noch Vorschläge aus der Politik, in Deutschland ein Quotenmodell einzuführen, wie es die Nachbarländer vormachen. Jedoch stelle ich als „Insider“ Uwe Leonhardt die Frage, ist ein Quotenmodell, wie es die Monopolkommission präferiert, ein effektives Werkzeug, die deutsche Energiewirtschaft auf eine nachhaltige und saubere Erzeugung von Strom umzustellen? Die UMaAG-Mitarbeiter und ich als UMaAG „Teammitglied“ Uwe Leonhardt, sind der Meinung, dass die UMaAG mit der EEG-Umlage die Nase vorn hat.

Das Mengenmodell unter der Lupe

Das Quotenmodell sieht vor, erklärt Uwe Leonhardt, dass ein festgeschriebener Anteil des von den Energieversorgungunternehmen (EVU) verkauften Stroms aus Erneuerbaren Energien kommen soll. Diese Quote muss bei 20 % beginnen und 2050 bei 80 % enden. So würde jedes Jahr der verpflichtende Anteil der Erneuerbaren Energien am verkauften Strom kontinuierlich steigen. Jeder Erzeuger würde für seinen Strom sogenannte „Grünstromzertifikate“ erhalten und könnte diese frei handeln. Hierbei können die EVUs, nach den bisherigen Vorschlägen aus der Politik, frei am Markt einkaufen. Nach Aussagen von Herrn Rösler sollen „[d]ie Unternehmen […] aber künftig selbst entscheiden dürfen, wo sie welche Energieform einkaufen.“(Interview: DIE WELT online, 10.09.2013) Dies soll zum einen den Ausbau der EE stärker steuern, zum anderen die Preise für Strom senken.

Das EEG ist folglich ein Mindestpreismodell. Ein Stromerzeuger, der seinen Strom ins Netz einspeist, erhält mit dem Beginn der Einspeisung eine festgelegte Vergütung seines Stroms. Diese Vergütung wird ihm über 20 Jahre zugesichert. Hierbei gibt es für die Windenergie-Offshore noch zusätzlich ein Stauchungsmodell, das nach fünf Jahren eine Beurteilung des Standorts vorsieht. Je höher der Ertrag am Standort ist, desto früher fällt die Anlage auf die Grundvergütung. Im Rahmen des EEGs soll den Unternehmen, die die Erneuerbaren Energien ausbauen, eine Planungssicherheit gegeben werden, so dass beim Bau einer EE-Anlage die Finanzierbarkeit über einen langen Zeitraum für Banken und Investoren kalkulierbar und sicher ist.

EEG als Platzhirsch

Im Vergleich wird deutlich, welche unterschiedlichen Prioritäten die Modelle setzen. Das Quotenmodell fördert einen Strommarkt, der durch große Unternehmen mit beträchtlichen Erzeugungsvolumina gekennzeichnet ist. So können für die Unternehmen wie z.B. RWE oder E.ON die Preise auf einem hohen Niveau gehalten werden, damit Finanzrisiken und Renditen gesichert werden. Der Mittelstand kann dies jedoch nicht und würde in einer Kostenspirale nach unten gedrückt werden und Projekte wären für den Mittelstand nicht mehr finanzierbar.

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18. Juli 2014

Uwe Leonhardt runde

Um mehr Akzeptanz für die Energiewende in der Gesellschaft zu finden, ist mehr Dialog notwendig. Als Windenergie-Experte Uwe Leonhardt und Vorstandsvorsitzender der Umweltmanagement AG durfte ich gemeinsam mit Barbara Otte-Kinast (NLV-Vorsitzende), Helmut Dammann-Tamke (agrarpol. Sprecher der CDU-Landtagsfraktion) und Volker Schalow (Energieberater Deutschen Hausfrauenbund in Oyten) in Hannover, Tarmstedt über die Energiewende diskutieren. Rouven Zietz der Fachzeitschrift Joule, Deutscher Landwirtschaftsverlag, hat die Podiums-Diskussion moderiert.

Tarmstedter Gespräche zwischen Uwe Leonhardt und dem Niedersächsischen LandFrauenverbands:

Während der Tarmstedter Ausstellung im Juli liefen auch die Diskussionen der Energiewende auf Hochtouren. In der Podiumsdiskussion „Energieeinsparung: unverzichtbar für die Energiewende, notwendig fürs Portemonnaie?“ wurden viele spannende Aspekte der Energiewende diskutiert.
Herr Dammann-Tamke sprach ein großes Kompliment an die LandFrauen aus, dass sie sich der Thematik annehmen: „Wer soll es in die Breite tragen, wenn nicht die LandFrauen?“

Hier die wichtigsten Punkte, die ich mit nach Hause genommen habe.

  • Die Kosten der Energiewende müssen langfristig betrachtet werden. Auf lange Sicht werden die Kosten für fossile Energien schneller steigen als für erneuerbare – meine Einschätzung ist, dass dieser Wendepunkt etwa 2018 kommen wird.
  • Es besteht eine Notwendigkeit Alltagskompetenzen schon in den Schulen zu vermitteln – und dazu zähle das Thema „Energiesparen“ genauso wie der Umgang mit Lebensmitteln oder mit Geld. Mit dem Dreijahresthema „Energie mit Köpfchen – LandFrauen schaffen Durchblick“ habe sich der NLV vorgenommen, an der Aufklärung mitzuwirken, berichtete Frau Otte-Kinast.
  • Zur Energiewende gehört nicht nur die Produktion von Strom, sondern auch der Wärmebereich, die Gebäudesanierung und die Mobilität. Für die energetische Sanierung müsse es noch mehr steuerliche Anreize geben stellt der Sprecher der CU-Landtagsfraktion heraus. „Viele Verbraucher erschrecken sich, wie teuer eine energetische Sanierung ist“, bestätigte Volker Schalow, Energieberater. Im ersten Schritt sei die Gebäudesanierung zu empfehlen, dann könne eine neue Heizanlage folgen, im dritten Schritt könne man sich zum Beispiel durch eine PV-Anlage vom Versorger unabhängig aufstellen. Zur Zeit werde der private Verbraucher noch zu einseitig belastet.
  • Eines der Ziele sollte sein, neue Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen: „Wir brauchen die Arbeitsplätze vor Ort. Um mehr Verständnis zu schaffen, kann die Lösung nur sein, in den Dialog zu treten, große Firmen zum Beispiel mit LandFrauenvereinen zusammenzubringen“, sagte die NLV-Vorsitzende.

Uwe Leonhardt Fazit: „Für mehr gesellschaftliche Akzeptanz müssen wir mehr miteinander sprechen.“

Weitere Gespräche bringen uns nach vorne, darüber hinaus können durch weitere innovative Lösungen im Zusammenhang mit der Energiewende neue Arbeitsplätze und mehr Zufriedenheit geschaffen werden.

1. Juli 2014
Uwe Leonhardt und Windmühlen historisch

© H.D.Volz / pixelio.de

Unter den verschiedenen Arten der erneuerbaren Energien ist die Windkraft eine zukunftweisende Form. Hier ist für mich vor allem allem die Technik der Windkraftanlagen bedeutungsvoll.

Beim Thema Windkraft und Energie möchte ich als Energiewende-Experte Uwe Leonhardt, Ihnen helfen, sich eine informierte Meinung darüber bilden zu können, wie Windkraftanlagen funktionieren und in welchen Bereichen die UMaAG tätig ist.

Nachdem ich im ersten Teil eine kleine Einführung in die Geschichte der Windkraft und die Anfänge der UMaAG gegeben habe, möchte ich im zweiten Teil dieser Serie kurz auf die Entwicklung der Windkraft nach der Energiedebatte und die Philosophie sowie das Kerngeschäft der UMaAG eingehen.

Windkraft nach der Energiedebatte

Wie schon im ersten Teil dieser Serie angesprochen, wurden die zunehmenden Erkenntnisse der Windkraft-Forschung anfangs im industriellen Bereich genutzt. Vor allem in Deutschland oder den Vereinigten Staaten sind dadurch große Projekte zustande gekommen, die aber mitunter aufgrund von technischen Schwierigkeiten nicht den gewünschten Erfolg brachten. Das in der gleichen Zeit entstandene sogenannte Dänische Konzept bestand aus drei starren Rotorblättern und einer gekoppelten Asynchronmaschine, die maximal zwei Drehzahlen aufwiesen und keinen Frequenzumrichter beinhalteten sowie durch Strömungsabriss leistungsmäßig begrenzt wurden. Die kleinen robusten Anlagen, die größtenteils von kleineren Unternehmen oder im Privatbereich hergestellt wurden, wurden auch in den 1980er Jahren in höherer Stückzahl in die Vereinigte Staaten exportiert.

Diese Anlagen basieren auf einem Modell des dänischen Ingenieurs Johannes Krul, das Ende der 1950er Jahre unter dem Namen Gedser Windkraftanlage in Betrieb genommen wurde. Bis 1966 wurde diese Anlage genutzt und dann wieder in der späten 1970er Jahren zu Testzwecken in Dänemark und von der NASA verwendet.

Philosophie und Kerngeschäft der UMaAG

Die UMaAG handelt nach einer eindeutigen Unternehmensphilosophie: Nachhaltigkeit. Dieses Kredo wird auch im Kerngeschäft, der projektorientierten Suche nach neuen und besseren Energiegewinnungsmethoden aufgenommen. So will die UMaAG mittels erneuerbarer Energien den Verbrauch sehr knapper Ressourcen und die CO2-Belastung minimieren.

In Sachen Energie möchte ich als Energiewende-Experte Uwe Leonhardt, Ihnen helfen, zu verstehen was Windkraftanlagen sind.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Windkraftanlage

18. Juni 2014
Uwe Leonhardt und Windmühlen

© Guenter Hamich / pixelio.de

Unter den Formen der erneuerbaren Energien ist die Windkraft eine interessante und zukunftweisende Alternative. Dabei ist vor allem die Technik der Windkraftanlagen überaus bemerkenswert.

In Sachen Energie und Windkraft möchte ich als Energiewende-Experte Uwe Leonhardt, Ihnen helfen, sich ein umfassendes Bild darüber machen zu können, was Windkraftanlagen sind, wie sie funktionieren und in welchem Bereich die UMaAG tätig ist..

Dafür möchte ich zunächst eine Einführung in die Geschichte der Windkraft und die Anfänge der UMaAG geben.

Uwe Leonhardt: Die Anfänge der Windkraft

Die Idee Wind zu Energie umzuwandeln wurde bereits zu Privatzwecken von James Blyth 1887 in Schottland umgesetzt. Bereits ein Jahr später hat Charles Brush in den USA eine weitaus fortschrittlichere Anlage errichtet. Diese wies ein höheres Drehmoment auf und konnte so einen 12-kW-Generator antreiben.

Der sogenannte Schnellläufer vom Dänen Poul la Cour aus dem Jahre 1900 war durch wenige aerodynamisch geformte Rotorblätter effizienter als bisherige Modelle. Vor allem in Dänemark wurde dieses Konzept in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts vermehrt zur Energiegewinnung genutzt.

Bis Mitte der sechziger Jahre wurde in den USA, Großbritannien und Frankreich stärker im Bereich Windenergie investiert, sodass durch verbesserte Profilgeometrie nur noch ein bis zwei Rotorblätter üblich waren. Doch niedrige Energiepreise führten zum geringen Einsatz dieser Anlagen.

Erst in Folge der Energiedebatte in den 1970er Jahren wurde die Windkraft-Forschung revolutioniert. Diese wurde zunächst eher im industriellen Bereich umgesetzt.

Die UMaAG

Die UMaAG bemüht sich seit 1998 um die Weiterentwicklung erneuerbarer Energien und gehört zu den erfolgreichsten Unternehmen im Bereich der Windpark-Konzeption. Durch die langjährige Erfahrung mit Großprojekten ist die UMaAG mittlerweile eines der charaktergebenden Unternehmen der Windenergie-Branche.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Windkraftanlage